Der Verbraucherschutz attestiert den neuen Riester - Krediten, dass sie sich für Bauherren durchaus eignen. Allerdings waren sie vor übereilten Entscheidungen.Die Möglichkeit, künftig die Riester - Förderung auch für den Bau eines Eigenheims einsetzen zu können, nährt die Hoffnung, dass bald wieder mehr Familien den Schritt wagen und zum Bauherren werden. Jedoch sind auf dem Markt inzwischen ein Vielzahl von Angeboten, die die Riester - Förderung auf unterschiedliche Weise für einen Immobilienkredit einsetzen. Welcher Vertrag der richtige für die individuellen Bedürfnisse ist, kann der Laie nicht ohne weiteres ausmachen. Bevor man deshalb eine übereilte Entscheidung trifft, sollte man sich gründlich über die Wohn - Riester - Förderung informieren und nicht kurz vor Jahresende einen beliebigen Vertrag unterzeichnen.
Gefördert wird mit Riester sowohl die klassische Altersvorsorge wie Sparpläne und auch Rentenversicherungsverträge, seit neustem aber auch Immobilienkredite und Bausparverträge, sofern sie ein entsprechendes Zertifikat vorweisen können. So erhält man neben den aus der Grundförderung bestehenden staatlichen Zahlungen auch steuerliche Vergünstigungen. Das jedoch nur dann, wenn man sein Eigenheim frühestens im letzten Jahr erworben oder bezogen hat.
Bis jetzt sind es nicht allzu viele Banken, die zertifizierte Immobilienkredite mit Riester - Förderung anbieten. Bei diesem Finanzierungsinstrument werden die üblichen Förderungen direkt zur Tilgung des Darlehens verwandt. Das ist finanziell ein gutes Geschäft, da man so erhebliche Zinsen einspart und den Kredit so insgesamt schneller tilgen kann.
Riester - Bausparverträge sind schon in größerer Auswahl im Angebot. Der Unterschied zu einem normalen Bausparvertrag besteht darin, dass man die Abschlussgebühr nicht im ersten Jahr zahlt, sondern sie wird auf fünf Jahre aufgeteilt. Bei den Rieser - Bausparverträgen werden bereits die Sparleistungen gefördert und auch die Tilgung, wenn man den Bausparkredit für ein selbst genutztes Eigenheim verwendet.
Wer bereits einen Riester - Vertrag hat, zum Beispiel einen Fondsparplan, kann dieses Kapital ebenfalls zum Bauen verwenden. Das gesparte Geld kann inklusive der Förderung als Eigenkapital eingesetzt werden. So fällt der Immobilienkredit geringer aus und man spart Zinszahlungen.
26. Dezember 2008
Viele Haushalte setzen schon seit Jahren auf Energiesparlampen. Auf das gesamte Jahr gerechnet, benötigt jeder Haushalt rund drei Stunden künstliches Licht am Tag. Die längeren Leuchtzeiten im Winter werden durch kürzere im Sommer ausgeglichen. Gegenüber herkömmlichen Glühlampen können Energiesparbirnen mehr Strom in Licht verwandeln. 25 Prozent des verbrauchten Stroms werden in Helligkeit umgesetzt, eine herkömmliche Birne kommt nur auf fünf Prozent. Lediglich die höheren Kosten für eine Sparlampe schrecken die Verbraucher noch ab, doch die lange Lebensdauer lohnt die Anschaffung.Diese Vorteile haben nun das Ende der altbewährten Leuchtmittel eingeläutet. Bereits im Herbst 2009 sollen Glühlampen mit mehr als 100 Watt nicht mehr verkäuflich sein, etwa ein halbes Jahr später folgen die Glühlampen mit weniger Leuchtkraft. Vor allem der Aspekt des Energieverbrauchs stand für diese Entscheidung im Vordergrund. Eine lückenlose Umstellung aller Haushalte könnte eine enorme Ersparnis an Energie einbringen- und damit auch die Umweltbelastung senken. Die Energiesparlampen selber schaden der Umwelt überdies auch nicht, zumindest sofern sie ordnungsgemäß entsorgt werden. Eine Energiesparlampe sollte im Idealfall bei einer örtlichen Sammelstelle abgegeben werden, manche Gemeinden gestatten auch die Entsorgung über den Hausmüll. Für den Verbraucher entstehen dabei keine Kosten.
Dass auch die Privathaushalte von der Umstellung auf Energiesparlampen profitieren können, ist von großer Wichtigkeit. Bei einem durchschnittlichen Leuchtverhalten könnte jeder Haushalt rund 50 Euro im Jahr durch konsequente Nutzung der Energiesparlampen einsparen.
Mit der Verordnung geht jedoch erst einmal keine Pflicht der Umrüstung einher. Die Bürger müssen keine Kontrollen fürchten. Der Wechsel von herkömmlichen Lampen auf Energiesparbirnen wird sich über die Zeit von alleine vollziehen, denn der Verkauf von Glühbirnen wird komplett eingestellt. Ersatz für eine durchgebrannte Birne gibt es demnach nur noch in energiesparender und umweltschonender Form. Der Beschluss gilt übrigens nicht allein für Privathaushalte- auch Straßenlaternen, Büro- und Fabrikgebäude werden umgestellt.
Der endgültige Beschluss zur Umstellung soll im Frühjahr 2009 durchgesetzt werden. So lange haben das Europa-Parlament und die EU-Staaten Zeit, berechtigte Einwände gegen das Konzept vorzubringen.
22. Dezember 2008
Bauherren stehen bei der Planung ihres Eigenheims vor vielen Entscheidungen. Die für oder gegen einen Keller ist eine davon, und sie sollte mit Bedacht getroffen werden.Ein Keller erhöht die Kosten für die Immobilie deutlich, jedoch steigt der Wert des Objekts dadurch ganz beträchtlich an. Wer die Möglichkeit nicht ausschließt, die Immobilie zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu verkaufen, sollte den Mehraufwand deshalb besser in Kauf nehmen. Ein Objekt mit Keller verkauft sich schneller und leichter und erzielt einen höheren Preis. Fällt die Entscheidung gegen den Keller, sollten Ersatzräume zur Verfügung stehen, in denen Gegenstände gelagert werden können, die nicht stetig genutzt werden. Gartenmöbel, Gartengeräte und gegebenenfalls die Tiefkühltruhe oder die Waschmaschine müssen untergebracht werden. Hierfür bieten sich zusätzliche Abstellräume an der Garage oder ein entsprechender Anbau an, für die jedoch ebenfalls Kosten anfallen. Außerdem erfordert die Bodenplatte bei einer Immobilie ohne Keller mehr Arbeit. Damit diese frostsicher ist, müssen Fundamentgräben gegossen werden, die im Idealfall einen Meter in den Boden reichen. Über die Gräben wird dann die Bodenplatte gegossen, die einige Tage aushärten muss, bevor mit dem weiteren Bau fortgefahren wird. Für eine Bodenplatte für eine Immobilie ohne Keller müssen etwa zehntausend Euro veranschlagt werden. Der gegossene Boden des Kellers liegt in jedem Fall tief genug, um vor Frost geschützt zu sein, daher fällt diese günstiger aus und ist schneller gefertigt.
Für eine komplette Unterkellerung eines Einfamilienhauses fallen Kosten von etwa dreißigtausend Euro an. Dafür jedoch kann ein Keller unter bestimmten Voraussetzungen auch als Wohnraum genutzt werden. Sofern die Decke hoch genug ist und ausreichend große Fenster vorhanden sind, wird ein Ausbau ohne große Probleme bewilligt. Inzwischen kann der Kellerbau mittels Fertigkellern beschleunigt werden. Diese bestehen aus Beton und werden vorgefertigt geliefert. Die Einbringung in das vorgesehene Kellerloch geht schnell und ermöglicht eine schnelle Aufnahme der weiteren Baumaßnahmen.
18. Dezember 2008
Wer eine Immobilie verkaufen möchte, hat einiges an Arbeit vor sich. Zuerst muss ein passender Makler gefunden werden, der sich der Aufgabe annimmt. Dann muss der Wert der Immobilie bestimmt und ein Verkaufspreis festgelegt werden. Im Anschluss wird das Angebot in Zeitungen und auch im Internet annonciert. Es folgen diverse Besichtigungstermine, Gespräche und meist eine lange Zeit des Wartens, bis die Immobilie zum Schluss verkauft wird. In vielen Fällen stehen die Räume über Wochen oder sogar Monate leer, dennoch muss für eine ausreichende Belüftung und Beheizung gesorgt werden um Schimmelbildung zu verhindern. So kostet der Unterhalt weiterhin Geld und Zeit, obwohl die Immobilie nicht mehr genutzt wird.Das noch recht neue und unbekannte Bietverfahren kann den Verkauf einer Immobilie beschleunigen. Objekte, die mittels Bietverfahren verkauft werden sollen, werden mit einem entsprechenden Hinweis in verschiedenen Zeitungen annonciert. Hier wird auch der festgelegte Besichtigungstermin angegeben, Einzelbesichtigungen für die Interessenten sind bei einem Bietverfahren nicht üblich. Eine vorherige Wertbestimmung durch einen Sachverständigen ist nicht notwendig.
Zu dem Besichtigungstermin können alle potentiellen Käufer unangemeldet erscheinen und dem Besitzer und dem Makler Fragen zu dem Objekt stellen. Am Ende der Besichtigung können alle, die Interesse an der Immobilie zeigen, ein Gebot an den Verkäufer abgeben. Die Besonderheit dieses Verfahrens liegt darin, dass der Verkäufer dem Höchstbietenden gegenüber keinerlei Verpflichtung hat, denn er muss seine Immobilie keineswegs abgeben. So wird ausgeschlossen, dass ein Objekt deutlich unter dem Wert verkauft wird. Sagt die Höhe des abgegebenen Gebots jedoch zu, ist schnell ein Käufer gefunden, die Verträge setzt wie gewohnt der Makler auf.
Wird durch das Bietverfahren kein Käufer gefunden, hat der Verkäufer zumindest einen Richtwert, wie viel potentielle Interessenten auszugeben bereit sind und kann den Kaufpreis entsprechend anpassen, sofern er die Immobilie dann über den herkömmlichen Weg anbieten möchte.
15. Dezember 2008
Viele freistehende Häuser verfügen über großflächige Fassaden, die nicht immer von Fensteröffnungen durchbrochen werden. Solche ungenutzten Flächen bieten sich optimal für Fassadenwerbung an. Wie Autowerbung kann mit Fassadenwerbung das Gehalt zum Teil ordentlich aufgestockt werden, sofern einige Voraussetzungen gegeben sind. Da vor allem Firmen an Fassadenwerbung interessiert sind, sollte das Haus verkehrsgünstig gelegen stehen, damit die Werbung ausreichend Aufmerksamkeit auf sich zieht. Die Größe der Werbung variiert, es sollten jedoch einige Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen, die für die Anbringung genutzt werden können. Entsprechend wenige Häuser kommen deshalb dafür in Frage.Fassadenwerbung wurde bislang vor allem von Unternehmen genutzt, die an ihren eigenen Gebäuden auf ihre Arbeit aufmerksam machen möchten. Autohäuser, Werbefirmen, Kinos oder Lebensmittelmärkte nutzen diese Art der Werbung inzwischen vermehrt. Doch auch die Nutzung privater Objekte für die Platzierung der Werbung wird von den Firmen immer stärker nachgefragt. Früher wurde Fassadenwerbung direkt auf die Fassade aufgebracht. Da die Farbe durch Witterungseinflüsse schnell abnutzte, musste in regelmäßigen Abständen nachgemalt werden. Heute wird keine Fassade mehr bemalt, die Werbung wird mittels eines Haltesystems angebracht, welches in die Mauer eingeschraubt wird. Häufig verwendet wird ein Stahlseilrahmen, der auch beleuchtet werden kann. Die Werbung wird auf wind- und wetterfeste Folie gedruckt, die in den Rahmen eingespannt wird. Die Anbringung an die Fassade sowie das Wechseln der Werbung zahlt die werbende Firma. Auch der benötigte Strom für die Beleuchtung geht auf deren Rechnung. Wird die Werbung nicht mehr benötigt, kann der Rahmen einfach abmontiert werden, sichtbare Spuren bleiben nicht zurück.
Der Inhaber der Immobilie, an deren Fassade die Werbung aufgebracht wird, erhält einen vorher festgelegten monatlichen Betrag. Die Höhe der Vergütung ist abhängig von der Verkehrsdichte der Gegend und der allgemeinen Lage der Immobilie. Auch die Größe der Werbung fließt mit ein. Kleiner Nachteil dieses Zusatzverdienstes: Die aus der Fassadenwerbung einfließenden Beträge gelten als Einkommen und müssen bei der Steuer angegeben werden.
12. Dezember 2008
Das System aus zwei Möglichkeiten der Krankenversicherung ist auf den ersten Blick schwer durchschaubar. Die Unterschiede zwischen der privaten und der gesetzlichen Krankenversicherung werden jedoch deutlich, sobald eine genauere Auseinandersetzung erfolgt. Da die private Krankenversicherung zudem nur für wenige Menschen eine Möglichkeit darstellt, ist es nicht unbedingt nötig, sich damit auseinander zu setzen.Die private Krankenversicherung kann nur von Menschen in Anspruch genommen werden, deren Gehalt entweder über dem Beitragsbemessungssatz liegt oder die freiberuflich tätig sind. Außerdem können sich auch Beamte privat krankenversichern. Für Angestellte, deren Einkommen die Beitragsbemessungsgrenze nicht übersteigt, besteht eine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Kasse.
Die Beiträge der privaten Krankenversicherung werden aufgrund des Alters, des Gesundheitszustands und möglicher Risikofaktoren berechnet. In der Regel sind deshalb junge Versicherungsnehmer recht günstig versichert, manchmal liegen die Beiträge sogar unter denen der gesetzlichen Versicherung. Personen, die erst spät in die private Versicherung wechseln, zahlen hohe Beträge. Auch für Personen, die eine schwerwiegende Vorerkrankung aufweisen, werden höhere Beiträge angesetzt. Die gesetzliche Krankenversicherung bemisst ihre Beiträge dagegen am realen Einkommen des Versicherten.
Der Wechsel aus der privaten Versicherung zurück in die gesetzliche ist nur unter bestimmten Umständen möglich. So können privat Versicherte wechseln, wenn ihr Einkommen sinkt und sie wieder unter die Bemessungsgrenze fallen, auch im Fall einer Arbeitslosigkeit muss die gesetzliche Krankenversicherung wieder in Anspruch genommen werden.
In der Regel liegen die Beiträge in der privaten Krankenversicherung höher als in der einer gesetzlichen Krankenversicherung. Dafür bietet eine private Versicherung jedoch auch einen größeren Leistungsumfang, so werden zum Beispiel alle verschriebenen Medikamente übernommen, auch einfache Schmerzmittel. Dagegen stehen aber zusätzliche Kosten für die Versicherung der Familienangehörigen, denn für diese fallen in der privaten Versicherung eigene Beiträge an. In der gesetzlichen Krankenkasse können Kinder und auch ein nicht erwerbstätiger Partner familienversichert werden.
Keine Unterschiede gibt es hinsichtlich des Arbeitgeberzuschusses. Auch Privatversicherte erhalten von ihrem Arbeitgeber einen Zuschuss zu den Kosten für die Versicherung. Der Zuschuss zur privaten Krankenversicherung liegt bei mindestens der Hälfte der durchschnittlich für eine gesetzliche Versicherung anfallenden Kosten, höchstens wird die Hälfte der tatsächlichen Beiträge übernommen. Wie hoch die Zahlung ausfällt, bleibt dem Arbeitgeber überlassen.
11. Dezember 2008
Es gibt einige exotische Finanzierungsmöglichkeiten, wenn man sich eine Immobilie anschaffen will. Diese bieten durchaus Chancen, jedoch beinhalten sie auch Risiken.Eines dieser Finanzierungsinstrumente ist ein Immobilienkredit in Schweizer Franken ohne festen Zinssatz. Da man jedoch in Deutschland selten einen Hauskauf in Schweizer Franken wird abwickeln können, läuft zwar der Kredit in dieser Währung. Ausgezahlt wird er jedoch in Euro. Umgekehrt wird die Rückzahlung wiederum in der Schweizer Währung verlangt.
Der Zins ist im Augenblick, bei den wenigen Banken, die ein derartiges Produkt anbieten, recht günstig und bewegt sich um die dreieinhalb Prozent. Außerdem wird ein Disagio in Höhe von einem Prozent fällig, sobald der Kredit genehmigt ist. Diese Art von Kredit hat jedoch einen gewissen Glückspielcharakter. Da der Zinssatz variabel ist, hängt der Kreditnehmer davon ab, wie sich die Zinsen pro Quartal entwickeln. Sooft nämlich wird der Kreditzins angepasst. Maßstab dabei ist der Libor - der Zinssatz, zu dem Banken sich Schweizer Franken besorgen können. Die Tilgungsrate ist ungewöhnlich hoch. Es müssen wenigstens vier Prozent per anno auf das Kapital zurück gezahlt werden. Hoch ist auch der Finanzierungsanteil, der bis zu achtzig Prozent beträgt, und das schon ab einer Darlehnssumme von fünfundsiebzig Tausend Euro.
Das Modell hat durchaus seine Vorteile. Die Zinsen in der Schweiz sind günstiger als in Deutschland, so das man erst einmal weniger bezahlt als für einen Kredit hierzulande. Außerdem kann man jederzeit Sondertilgungen leisten. Entwickelt sich der Zins günstig, zahlt man weniger zurück, als man sich geliehen hat.
Das kann aber auch genau umgekehrt kommen, schließlich können die Zinsen in der Schweiz auch steigen statt zu fallen. Das ist durchaus schon vorgekommen, und zwar in erheblichem Umfang. Noch vor achtzehn Jahren betrug der Hypothekenzins dort glatte zehn Prozent. Auch wenn der Kurs des Franken anzieht, wird es für den Darlehnsnehmer ein schlechtes Geschäft. Einige Vertragsbesonderheiten machen dieses Geschäft noch wesentlich unberechenbarer.
Letztlich ist es nur dann eine Option, wenn man sich auch eine ungünstige Entwicklung leisten kann, genauer, jederzeit den Kredit zurückzahlen oder Umschulden kann. Ansonsten ist das Risiko im Vergleich zur möglichen Ersparnis zu hoch, um für den normalen Immobilienerwerber in Betracht zu kommen.
09. Dezember 2008
Jeder, der bereits einmal zur Miete gewohnt hat, kennt das Procedere: Beim Einzug wird eine Kaution fällig; die Höhe wird durch den Vermieter bestimmt und darf drei Monatskaltmieten nicht übersteigen. Bislang wurde die Kaution in der Regel an den Vermieter überwiesen, oder aber es wurde ein Sparbuch mit dem entsprechenden Betrag eingerichtet und an den Vermieter verpfändet. Nun steht das Modell der Bankbürgschaft in den Startlöchern, dass den Mietern Erleichterung verschaffen soll.Bei einer Bürgschaft steht die Bank für einen eventuellen Schaden ein, auch die Rückabwicklung mit dem Mieter übernimmt das Kreditinstitut. Die Hinterlegung der Kaution entfällt damit. Mit diesem Angebot sollen vor allem Mieter angesprochen werden, die wenig Geld zur Verfügung oder einen Engpass haben. Jedoch lassen sich die Institute ihren Service bezahlen: Bei der Erstbeantragung werden rund 100 Euro fällig, darüber hinaus werden jährlich fünf Prozent der verbürgten Summe eingezogen. Über die Jahre gerechnet verliert der Mieter also bares Geld, das er nicht zurück erhält. Im Falle eines Schadens an der Wohnung muss er dennoch aufkommen. Legt er die Kaution dagegen auf ein Konto an, zahlt er lediglich die Gebühr für die Eröffnung des Kontos, diese variiert zwar zwischen den Banken, fällt jedoch in jedem Fall günstiger aus. Wird die Wohnung nach Ende des Mietverhältnisses ohne Schäden übergeben, erhält der Mieter das Geld in voller Höhe zurück- es entsteht ihm demnach kein Verlust.
Interessanter ist das Modell der Bürgschaft hingegen für den Vermieter, denn er muss sich nicht um die eingehende Kaution des Mieters kümmern und das Geld verwalten. Desweiteren garantiert die Bürgschaft auch für die Liquidität des Mieters, denn diese überprüft ihn auf vorhandene Schufa-Einträge. Im Fall eines Schadens läuft die Abwicklung ebenfalls über die Bank, die ein schnelles und unkompliziertes Vorgehen verspricht.
Mieter, die eine Kaution hinterlegen müssen, sollten den Kosten-Nutzen-Vergleich zwischen einer Bankbürgschaft und einem herkömmlichen Modell ziehen. Oftmals lohnt sich auch eine Nachfrage bei der Hausbank, ob ein ähnliches Angebot zur Verfügung steht.
06. Dezember 2008
RWE gehört zu den größten deutschen Stromanbietern. Bedingt durch die aktuelle Umweltschutzdiskussion und die Debatte um die Senkung der CO2-Belastung bringt RWE nun einen Stromtarif auf den Markt, der speziell umweltbewusste Kunden anlocken soll. Der Proklima-Strom wird anteilig aus erneuerbaren Energien- vor allem Wasserkraft- und aus Kernenergie gewonnen, der CO2-Ausstoß bei der Gewinnung ist deshalb äußerst gering.Der Proklima-Stromtarif gilt für drei Jahre, in denen der Preis keinerlei Veränderung unterliegt. Kunden, die sich jetzt für diesen Tarif entscheiden, haben also bis Ende 2011 die volle Kostenkontrolle, die derzeit bei anderen Anbietern nicht gewährleistet ist. Dieser große Vorteil spricht für den Proklima-Stromtarif. Für Flexibilität sorgt das jährliche Kündigungsrecht, von dem der Kunde ohne Angabe von Gründen Gebrauch machen kann. Wer bis Ende Januar 2009 einsteigt, kann von den Vorteilen des Angebots profitieren.
Trotz der Kundenfreundlichkeit gibt es jedoch auch Kritiker, die vor allem den Aspekt des Umweltschutzes angreifen. Etwa drei Viertel des Stroms wird aus Kernkraft gewonnen. Sicherlich fällt der CO2-Ausstoss bei der Herstellung sehr niedrig aus, dennoch ist Kernkraft keineswegs unschädlich für die Umwelt. Vor allem die Lagerung des anfallenden Atommülls ist nicht hinreichend geklärt und stellt eine ernstzunehmende Belastung dar. Atomstrom als umweltfreundlich darzustellen, sei somit irreführend. Zur Entlastung der Umwelt sollte vielmehr die Abkehr von Energie aus Kernkraft oder fossilen Energieträger erfolgen, so die Kritiker des Angebots. Einige Anbieter in Deutschland stellen echten Biostrom zur Verfügung, der aus Wind-, Wasser- und Solarenergie sowie aus Biomasse gewonnen wird.
Dennoch: RWE geht voran und befriedigt mit dem Proklima-Tarif zwei wichtige Bedürfnisse des Kunden. Der Tarif bietet Transparenz und Planungssicherheit, die gerade derzeit nachgefragt sind. Vor allem der Fixpreis wird die Abnehmer interessieren, denn abgesehen von steuerlichen Änderungen bleibt der Preis bis Ende der Laufzeit im Dezember 2011 gleich.
02. Dezember 2008
Rund um Immobilien hat sich ein großer Markt entwickelt, der alle mit dem Wohnvergnügen zusammenhängenden Bedürfnisse befriedigt. Umzugsunternehmen, Gärtnereien, Architekturbüros und viele weitere Unternehmen sind abhängig von der Wohnlust der Menschen. Auch Makler bedienen sich der immer neuen Ansprüche und verhelfen Personen, die eine neue Wohnung oder ein Haus benötigen, zu ihrem Glück. Doch welche Grundlagen muss ein Makler mitbringen, um als ein solcher arbeiten zu dürfen?Makler arbeiten in der Regel selbständig über ein eigenes Gewerbe, oder sie sind in einer größeren Agentur angestellt. Es gibt in Deutschland keine einheitliche Ausbildung, die zu einer späteren Erwerbstätigkeit als Immobilienmakler befähigt. Vielmehr kann jeder, der sich in der Lage fühlt, über die Selbständigkeit als Makler arbeiten. Das benötigte Gewerbe kann beim zuständigen Amt angemeldet werden, die Einnahmen werden dann abhängig von der Höhe versteuert. Doch auch wenn grundsätzlich jeder als Makler in das Geschäft um die Immobilien einsteigen kann, sind einige Kenntnisse hilfreich, wenn nicht sogar unerlässlich, damit das Geschäft gut läuft und die Kunden sich rundum betreut fühlen. Diese Kenntnisse können in einer Ausbildung oder einem einschlägigen Studium erworben werden. Immobilienkauffrau/ -kaufmann oder ein Studium der Architektur bilden eine mögliche Grundlage für die Tätigkeit, denn die vermittelten Kenntnisse helfen dem Makler, die aktuelle Immobiliensituation abschätzen zu können.
Im Idealfall sollten Interessierte ein Praktikum bei einem bereits ansässigen Unternehmen machen. Während dieser Zeit können bereits Einblicke in das Geschäft gewonnen werden, außerdem besteht die Möglichkeit, sich über den Berufszweig ein genaues Bild zu verschaffen. Neben den theoretischen Kenntnissen sollte ein Immobilienmakler auch auf Menschen zugehen können und über ein nicht unerhebliches Verkaufstalent verfügen. Auch ein Einstieg über ein Angestelltenverhältnis ist der Selbständigkeit vorzuziehen, denn die arbeitgebende Firma verfügt über die nötigen Kontakte und kann für die ersten Vermittlungen einen erfahrenen Makler zur Seite stellen. Der Sprung in die Selbständigkeit ist auch später immer möglich. Hier sollte jedoch klar sein, dass nur über erfolgreiche Vermittlungen auch Umsätze geschrieben werden und das Einkommen somit monatlichen Schwankungen unterliegt.
30. November 2008
Für erwerbslose Menschen gestaltet sich die Wohnungssuche ganz besonders schwierig. Zum einen liegt das an den Vorurteilen, die ihnen entgegengebracht werden, zum anderen aber auch an dem sehr begrenzten Angebot finanziell passender Immobilien. Deshalb haben sich viele Makler auch auf die Vermittlung dieser Wohnungen spezialisiert und unterstützen die Empfänger von Hartz IV und Wohngeld bei ihrer schwierigen Suche. Die Kosten für den Makler trägt die Behörde jedoch nur dann, wenn diese zu dem Umzug anhält. Wer dagegen nur umzieht, weil die Wohngegend nicht mehr gefällt oder die Nachbarn zu laut sind, trägt die Maklergebühren in der Regel selber. Dieser Kostenpunkt sollte im Zweifelsfall vorher mit der zuständigen Behörde geklärt werden.
Kriterium bei der Auswahl angemessener Wohnungen ist vor allem die Größe, die den Preis unmittelbar bestimmt, daneben auch die Lage und die Ausstattung. Für eine Einzelperson gelten Wohnungen bis zu 45 Quadtratmetern als angemessen, für zwei Personen sind es 60 Quadratmeter. Für jede weitere Person dürfen bis zu 15 weitere Quadratmeter hinzukommen, für Säuglinge gilt dieser Anspruch jedoch nicht. Der Zuschuss von Seiten des Staates zu der Wohnung ist abhängig von der Größe der Wohnung, für jeden Quadratmeter wird eine vorher festgelegte Summe gezahlt. Zusätzlich kann oftmals noch ein Zuschuss für die Nebenkosten beantragt werden. Wie hoch die Übernahme durch die Behörde ausfällt, ist von Bundesland zu Bundesland verschieden und orientiert sich an den örtlichen Mietpreisen. Wie hoch die Zuzahlung im Einzelfall ist, kann bei der zuständigen ARGE oder im Amt erfragt werden.
Fallen nach einem Umzug Renovierungsarbeiten an oder müssen notwendige Einrichtungsgegenstände angeschafft werden, leistet die Behörde nach vorheriger Antragstellung auch hier Unterstützung.
Auch Erwerbslose mit Eigenheim müssen nicht unbedingt fürchten, dieses zu verlieren. Die Ämter beteiligen sich auch in diesem Fall an den Unterkunftskosten, wie zum Beispiel den Grundsteuern und der Gebäudeversicherung. Die Tilgungsraten jedoch muss der Inhaber der Immobilie selber tragen, denn diese gelten als private Vermögensbildung, die nicht unterstützt wird.
27. November 2008
Deutschland steckt in der Rezession. Neben der Panikmache und der Angst ums Geld verschwinden da einige der Vorteile, die aus der derzeitigen Situation gezogen werden können. Vor allem Menschen, die einen Hausbau planen oder eine Immobilie erwerben möchten, können profitieren.Die europäische Zentralbank EZB hat bereits Anfang November den Leitzins gesenkt, um die Rezession ein wenig abzufangen. Anhand des Leitzinses legen die Banken die Zinsen für von ihnen gewährte Darlehen fest. Zwar stimmen der Leitzins und der Darlehenszins nicht überein, doch die Tendenz wird gespiegelt- sinkt der Leitzins, ist auch mit einer Senkung der Darlehenszinsen zu rechnen. Derzeit liegt der jährliche Zinssatz für ein Fünfjahresdarlehen bei 4,5 Prozent, der für ein Zehnjahresdarlehen bei rund 4,9 Prozent. Es ist anzunehmen, dass die Zinsen weiterhin sinken werden. Wer jetzt ein Darlehen von einer Bank beantragt, sollte deshalb auf einen zunächst variablen Zinssatz bestehen und erst in einigen Monaten den Satz für die nächsten Jahre festlegen. Auf diese Weise können mehrere tausend Euro gespart werden.
Bauherren, die sich auf diese Weise den günstigsten Zinssatz sichern möchten, sollten täglich den aktuellen Stand im Blick haben. Richtwert ist der sogenannte Euribor- das ist der Zinssatz, zu dem Banken Geld verleihen. Steigt dieser, ist mit einer Anhebung der varaiblen Zinsen auf das Darlehen zu rechnen, fällt er, fallen auch die Zinsen.
Die Darlehenszinsen werden meist einmal im Quartal angeglichen und orientieren sich am dreimonatigen Durchschnitt des Euribors. Die Wahl des Anpassungstags behält sich die Bank vor.
Nachteil der variablen Zinsen ist, dass auch Steigerungen getragen werden müssen. Deshalb sollten nur Personen darauf zurückgreifen, die finanziell nicht zu eng geplant haben. Zusätzlich fallen Gebühren für die Bearbeitung an, die nur selten konkret genannt werden. Der Kunde sollte darauf bestehen, die Höhe dieser Gebühren genannt zu bekommen, damit er einen Überblick hat.
Darüber hinaus ist es schwierig, ein Bank zu finden, die eine variable Zinslast anbietet, denn die Verträge binden den Kunden nicht fest und ermöglichen einen flexiblen Wechsel zu einem anderen Kreditinstitut.
26. November 2008
Die eigenen vier Wände sollen gemütlich und einladend wirken. Die meisten Menschen möchten diese Aspekte über eine perfekt abgestimmte Einrichtung und dezente Accessoires umsetzen. Was jedoch viele nicht wissen ist, dass die Wirkung eines Raumes darüber hinaus auch von günstigen Energieströmen beeinflusst wird. Die chinesische Tradition des Feng Shui befasst sich mit der positiven und der negativen Energie und zeigt Möglichkeiten auf, wie die positiven Ströme eingefangen und in den Räumen festgehalten werden und die negativen Ströme abgewendet werde können. Das Feng Shui entstammt der daoistischen Philosophie und soll helfen, den Menschen mit seiner Umwelt in Einklang zu bringen. Für Personen, die sich intensiv mit diesem Thema befassen möchten, dass sich nicht allein auf die Einrichtung einer Immobilie beschränkt, lohnt sich die Anschaffung eines Ratgebers, in dem alle Hintergründe erklärt werden. Diese erscheinen inzwischen in großer Zahl und sind sowohl im Buchhandel als auch im Internet erhältlich.Alternativ dazu kann auch ein Feng Shui-Berater oder ein Innenarchitekt mit entsprechenden Kenntnissen zu Rate gezogen werden. Dieser begeht die Immobilie und erläutert die Ströme der Energie. Auf dieser Basis gibt er Hinweise zu einer optimalen Einrichtung, die einen optimalen Fluss der positiven Energie begünstigt. Oftmals muss dazu gar nicht viel umgestellt werden, bereits kleine Änderungen der Dekoration bewirken Wunder. So besagt eine Regel, dass der Eingangsbereich mindestens so lang sein sollte, wie die Eingangstür hoch ist. Ist der Raum kleiner, kann mit einem Spiegel gegenüber der Tür nachgeholfen werden. Windspiele neben der Haustür fangen die Energie ein und verhindern, dass sie durch die offene Tür entweicht.
Im Idealfall wird eine Wohnung direkt nach den Vorgaben des Feng Shuis eingerichtet. Spätere Änderungen sind zwar meist gut umsetzbar, jedoch mit mehr Aufwand verbunden. Diese lohnen sich besonders dann, wenn die Bewohner Einschränkungen im Wohlbefinden spüren, zum Beispiel wenn der Schlaf gestört ist oder sich auch im gut geheizten Wohnzimmer kein rechtes Behagen einstellen möchte. Bislang ist die Wirkung des Feng Shuis noch nicht wissenschaftlich belegt, doch ähnlich der Akupunktur ist die Wirkung kaum zu verleugnen.
24. November 2008
Pünktlich zu Beginn des neuen Jahres tritt die Abgeltungssteuer in Kraft. Diese bringt eine einheitliche steuerliche Behandlung der Kapitalerträge im privaten Bereich mit sich. Betroffen sind damit Einkünfte aus Zinsen durch Erspartes oder Wertpapieranlagen, Erträge aus Investmentfonds und ähnliches. Kleinsparer sind von dieser Regelung nicht betroffen, da erst Beträge über dem festgelegten Freibetrag von 801 Euro versteuert werden müssen. Alle von der Abgeltungssteuer betroffenen Erträge müssen bei der Einkommenssteuererklärung nicht mehr angegeben werden.In Bezug auf Immobilien ist ab dem 01. Januar 2009 auch die Rechtsübertragung von Hypotheken und Grundschulden steuerpflichtig. Die Veräußerung einer Immobilie ist dagegen weiterhin nicht steuerpflichtig. Vermietete Immobilien können dann steuerfrei verkauft werden, wenn das Objekt länger als zehn Jahre im Besitz des Verkäufers war. Wird die Immobilie dagegen früher veräußert, muss der Gewinn mit dem individuellen Steuersatz zwischen 15 und 45 Prozent bei der Steuerklärung angegeben werden. Auch eventuelle Mieteinnahmen unterliegen nicht der Abgeltungssteuer sondern gelten als zusätzliches Einkommen und müssen als solchen versteuert werden. Eigengenutzte Wohnungen und Häuser können dagegen auch früher verkauft werden.
Gleichzeitig wird auch die Erbschaftssteuer reformiert. Die Freibeträge werden deutlich angehoben, der Ehepartner des Verstorbenen darf nun eine Barsumme in einer Höhe bis 500 000 Euro steuerfrei erben, die Kinder bis zu 400 000 Euro. Besonders relevant sind jedoch die neuen Regeln bei der Vererbung von Wohneigentum. Sofern die vererbte Immobilie selber genutzt wurde, kann sie bis zu einer Wohnfläche von 200 Quadratmetern ebenfalls unversteuert an den Erben weitergegeben werden. Diese Begrenzung über den Wohnraum wurde deswegen aufgegriffen, da diese unabhängig vom tatsächlichen Wert der Immobilie festgelegt werden kann. Bislang wird jedoch noch über die Erbschaftssteuerreform diskutiert, da noch nicht gänzlich festgelegt ist, bis zu welchem Verwandtschaftsgrad eine Immobilie kostenfrei vererbt werden kann. Außerdem fehlt noch eine einschlägige Festlegung der als Wohnraum geltenden Räume.
Dennoch profitieren Immobilienbesitzer in vielerlei Hinsicht von der Einführung der Abgeltungssteuer.
20. November 2008
Kleine Wohnungen sind vor allem bei Singles beliebt. Wer alleine lebt, benötigt weniger Platz, in der Regel reichen zwei Räume plus Bad und Küche. Alleinstehende, die einen größeren Raum bewohnen, merken schnell, dass sie diesen kaum mit Leben füllen können, dafür jedoch muss auch ungenutzter Raum beheizt und geputzt werden. Da kann die Wohnung noch so schön sein- sie wird schnell zur Last. Jedoch stellt auch eine kleine Wohnung den Bewohner vor Schwierigkeiten, vor allem in Bezug auf die Unterbringung von Möbeln und persönlichen Gegenständen.Der Möbelmarkt hat sich inzwischen des Problems angenommen und sich auf Alleinstehende eingestellt. Bei der Einrichtung sollte auf klobige Möbelstücke verzichtet werden. Zwei Sessel mit einem kleinen Tisch wirken lockerer und optisch kleiner als eine große Couch, auch wenn die in Anspruch genommene Fläche dieselbe ist. Auch beim Esstisch sollte lieber auf eine kleinere Variante zurückgegriffen werden, im Idealfall wird ein Tisch gewählt, der ausgezogen werden kann. Auch auf eine Schrankwand sollte verzichtet werden, denn diese drückt den Raum und nimmt Licht. Regale oder ein Sideboard bieten ebensoviel Stauraum und lassen sich gut verteilen. Bei der Gestaltung einer kleinen Wohnung sollte auf überflüssige Stücke verzichtet werden. Das gilt nicht nur für das Mobiliar, sondern auch für die Dekoration. Je enger der Raum, desto puristischer sollte die Einrichtung ausfallen. Jedes Stück sollte bewusst platziert werden. Wer über viel Dekoration verfügt, sollte lieber regelmäßig einzelne Dinge austauschen statt alle auf einmal hinzustellen.
Auch hinsichtlich der Farben ist Vorsicht geboten. Dunkle Farben schlucken das Licht und lassen die Räume kleiner wirken, helle Farben dagegen strecken. Mit Spiegeln lassen sich ebenfalls optisch erweiternde Effekte erzielen. Wichtig ist zudem, nicht jede Wand mit einem großen Bild zu verdecken sondern ganz bewusst Freiräume zu belassen. Mindestens eine Wand sollte zu einem großen Teil frei bleiben, damit das Auge einen Ruhepol hat. Darüber hinaus lohnt es sich zu experimentieren und die Möbel so lange im Raum zu bewegen, bis sie die optimale Position gefunden haben und sich ein harmonisches Bild ergibt.
18. November 2008
Inzwischen gibt es sehr viele Möglichkeiten, die eigenen vier Wände zu beheizen. Derzeit werden vor allem noch fossile Brennstoffe dafür genutzt, jedoch werden gerade bei Neubaute verstärkt Heizsysteme nachgefragt, die die Umwelt schonen. Daneben gibt es auch Heizungen, die Strom als Energiequelle nutzen.Diese sogenannten Nachtspeicherheizungen bestehen aus mehreren Heizkörpern, die einen Wärmespeicher beinhalten. Dieser besteht zumeist aus einem Kern aus Magnesit. Alle Heizkörper des Objekts werden zentral über eine Anlage gesteuert. Diese Steuerungsanlage gibt vor, wie stark und zu welcher Uhrzeit die Heizkörper aufladen. Zumeist zieht die Anlage zu Schwachlastphasen den benötigten Strom, also zu Uhrzeiten, zu denen der in den Kraftwerken produzierte Strom kaum benötigt wird. Dies ist in der Regel nachts der Fall, deshalb wird oft auch von Nachtstrom gesprochen. Dieser wird günstiger abgegeben, was den Nutzern der Nachtspeicherheizungen zugute kommt. Wie stark die elektronische Speicherheizung aufheizt, ist abhängig von der Außentemperatur. Deshalb ist das System immer an einen Temperaturfühler gekoppelt. Diese Einrichtung verhindert eine Überhitzung und sorgt dafür, dass nicht mehr Strom verbraucht als benötigt wird.
Die neueren Heizkörper geben keinen Wärme an die Umgebung ab. Die Aufheizung der Räume erfolgt über ein Gebläse, mittels dem das Zimmer auf eine vorher eingestellte Temperatur aufgewärmt wird. Dazu zieht das Gerät die kalte Zimmerluft ein und gibt die Wärme des Kerns an sie ab, bevor sie wieder in den Raum gepustet wird. Auf diesem Weg kann auch eine kurzfristige Erwärmung der Raumtemperatur gewährleistet werden.
Der große Nachteil der Nachtspeicherheizung entsteht durch diese dynamische Erwärmung. Das Gebläse wirbelt vergleichsweise viel Staub auf und trocknet die Raumluft aus. Dazu nehmen die Heizkörper mehr Platz ein als herkömmliche Wasserheizungen. Der Wärmespeicher alter Geräte enthält kleine Teile schwach gebundenen Asbests und Chromat, bei einem Austausch müssen sie deshalb über eine entsprechende Abgabestelle entsorgt werden. Dafür entfällt die Wartung durch einen Schornsteinfeger und das System ist wenig störungsanfällig. Die Anschaffung der Geräte ist vergleichsweise günstig, außerdem wird kein zusätzlicher Platz für ein zentrales Gerät benötigt.
Nachtspeicherheizungen haben recht hohe Kohlendioxid-Emissionen. Im Zuge des Umweltschutzes sollen alle deutschen Nachtspeicherheizungen daher bis zum Jahr 2020 durch andere Systeme ausgetauscht werden.
17. November 2008
Alternativen zu den herkömmlichen Gas- und Ölheizungen gibt es inzwischen einige. Allen gemein ist, dass sie sich von den fossilen Brennstoffen abwenden und nachwachsende Rohstoffe für das Heizen nutzen. Neben der bekannten Solarheizung gibt es vermehrt auch Heizsysteme, die Holz verbrennen. Anders als bei einem Kamin muss jedoch nicht erst aufwendig Holz gehackt und in Eigenarbeit verheizt werden, denn moderne Holzheizungen sorgen selbständig für den notwendigen Nachschub an Brennstoff. Verstärkt nachgefragt wird inzwischen die Pelletheizung, die in drei verschiedenen Formen erhältlich ist. Vorraussetzung für alle ist ein einsatzfähiger Schornstein.Die einfachste Form ist der Einzelofen, der im zu beheizenden Raum angeschlossen wird. Der Besitzer muss lediglich die Befüllung vornehmen, ein Thermostat regelt danach die Verbrennung und damit die Abgabe von Wärme. Ein Einzelofen lohnt nur für eine Zuheizung in einzelnen Räumen oder in einem Passivhaus, in dem sich die Wärme länger hält.
Für die Beheizung vieler Räume sollte ein Primärofen angeschafft werden. Dieser steht ebenfalls im Wohnraum und gibt die aus der Verbrennung gewonnene Wärme über einen Wärmetauscher an die vorhandene Heizanlage ab und kann auch das Brauchwasser erwärmen. Sofern auch das Wasser über den Pelletofen beheizt wird, muss für den Sommer eine andere Regelung getroffen werden damit eine Beheizung des Ofens nicht nötig ist.
Daneben gibt es vollautomatische Pelletheizungen mit Kessel. Diese werden in der Regel im Keller installiert, da sie viel Platz benötigen. Für die Lagerung der Pellets muss ein entsprechender Raum zur Verfügung stehen, der trocken und dunkel sein muss. Werden die Pellets feucht, können sie nicht mehr verheizt werden. Die Pellets werden automatisch aus dem Raum über eine Fördervorrichtung zum Ofen transportiert, der im Raum nebenan steht. Somit ist die Anlage vergleichbar mit einer Ölheizung. Die Anlieferung der Pellets erfolgt über ein Unternehmen, es können jedoch auch einzelne Säcke besorgt werden. Alternativ zu der Förderanlage im Keller kann auch ein Silo eingerichtet werden. Dieses kann auch außerhalb des Gebäudes stehen, benötigt jedoch recht viel Platz, außerdem fasst es nur kleinere Mengen und muss öfter befüllt werden.
Eine Pelletheizung ist sehr umweltfreundlich, da das Holz nahezu rückstandsfrei verbrennt. Die Anschaffung einer solchen Heizanlage ist jedoch recht teuer, rund 10 000 Euro müssen eingeplant werden. Dazu kommen die Kosten für die Ausstattung des Lagerraums, die bei etwa 1000 Euro liegen. Dennoch rechnet sich die Einrichtung einer Pelletheizung, da es sich um einen nachwachsenden Rohstoff handelt und die Preise unabhängig von Gas- und Ölpreisen stabil bleiben.
14. November 2008
Im Zuge der allgemeinen Preisanhebungen sehen immer mehr Immobilieninhaber sich gezwungen, anstehende Reparaturen selber durchzuführen und kleinere Mängel am Objekt nur notdürftig zu beheben. Die Konkurrenz im handwerklichen Bereich wird daher immer größer, was sich auch auf die Preise auswirkt. Zusätzlich belebt das Internet das Angebot, denn auf verschiedenen Plattformen können Dienstleister ihre Arbeit anbieten. Dabei kann der Kunde unterscheiden, ob er sich gezielt nach einem Angebot für eine bestimmte Leistung umsehen möchte, oder ob er die bei ihm anstehenden Arbeiten anbieten möchte. In diesem Fall kann der Kunde auf einer Internetpage darstellen, welche Reparaturen oder Renovierungsmaßnahmen an seiner Immobilie durchgeführt werden sollen. Interessierte Unternehmen können daraufhin ein individuelles Preisangebot abgeben. Die verschiedenen Angebote der Firmen sind öffentlich einsehbar, sodass auch unter den Firmen eine direkte Konkurrenz herrscht. Für den Kunden bedeutet diese Tatsache eine gute Transparenz hinsichtlich der Leistungen, denn die Firmen gehen bauliche Veränderungen meist auf unterschiedlichem Weg an. Auch die Kosten für Material und Arbeitszeit sind dadurch direkt vergleichbar. Durch die Konkurrenz zwischen den Unternehmen wird außerdem der Preis für die Arbeiten erheblich gedrückt, was dem Kunden ebenfalls zu Gute kommt.Alternativ dazu lohnt ein Besuch einer solchen Internetseite auch dazu, in Selbstrecherche eine passende Firma zu suchen, deren Profil zu dem eigenen Vorhaben passt.
Die Vorteile der Nutzung des Internets überwiegen die Nachteile bei weitem. Dennoch sollte in jedem Fall von der in Frage kommenden Firma ein schriftlicher Kostenvoranschlag eingeholt werden, zumeist ist auch eine persönliche Begehung des Handwerkermeisters nötig, um das Ausmaß der anfallenden Arbeit abzusehen. Erst nach sorgfältiger Prüfung des Kostenvoranschlags sollte das Unternehmen dann herangezogen werden, damit die Absprache über das Internet am Ende nicht als hinfällig betrachtet wird und die tatsächlichen Kosten von den veranschlagten abweichen.
12. November 2008
Viele Menschen träumen von einem ganz besonderen Eigenheim- groß sollte es sein, individuell, außergewöhnlich, und mit einem großen Garten versehen. Ein kleines Schloss oder eine Burg entsprechen in der Regel diesen Wünschen, eignen sich jedoch nur für Besserverdienende. Das Angebot an solchen Objekten ist keineswegs so gering, wie man glauben mag, denn in jeder Region Deutschlands stehen Privatschlösser und -burgen zum Verkauf. Mietobjekte in dieser Größenordnung sind dagegen äußerst selten. Auf den einschlägigen Internetseiten und auch bei einem bekannten Auktionshaus können potentielle Käufer sich über die zur Verfügung stehenden Immobilien informieren. Darüber hinaus gibt es in ganz Deutschland spezialisierte Makler, die ihre Dienste anbieten. Vor einem Kauf sollten in jedem Fall mehrere Besichtigungen anstehen. Da diese Objekte sehr groß sind und oft über ausgedehnte Ländereien verfügen, benötigt ein Besichtigungstermin viel Zeit.Die Preisunterschiede für Burgen und Schlösser sind enorm. Dies liegt meist an dem Zustand des jeweiligen Gebäudes. Nicht immer sind alle Räumlichkeiten und zusätzlichen Gebäude in der besten Verfassung- je mehr an dem Objekt gemacht werden muss, desto niedriger fällt natürlich der Preis aus. Jedoch sollte vor dem Kauf eines solchen vermeintlichen „Schnäppchens” gut durchdacht werden, welche Maßnahmen dringend notwendig sind und mit welchen zusätzlichen Kosten dafür zu rechnen sind. Vor allem dann, wenn Handwerker für Reparaturen und Renovierungsarbeiten hinzugezogen werden müssen, ist mit einer hohen zusätzlichen finanziellen Aufwendung zu rechnen. Deshalb lohnt sich der Erwerb eines leicht heruntergekommenen Anwesens nur dann, wenn der neue Eigentümer viele Dinge in Eigenleistung richten kann. Einer der wichtigsten Punkte ist die Heizung. Viele alte Immobilien heizen mit einer ebenso alten Ölheizung, hier sollte ein Sachverständiger oder ein Schornsteinfeger die Funktionstüchtigkeit überprüfen, denn die Anschaffung einer neuen Heizung für eine so große Immobilie ist mit hohen Kosten verbunden.
Zumindest die direkten Wohnräume sollten in einem bezugsfertigen Zustand sein, damit keine zusätzliche Miete für eine Wohnung anfällt, bis das neue Wunschobjekt bezogen werden kann. Einer der wichtigsten Punkte ist die Heizung. Viele alte Immobilien heizen mit einer ebenso alten Ölheizung, hier sollte ein Sachverständiger oder ein Schornsteinfeger die Funktionstüchtigkeit überprüfen, denn die Anschaffung einer neuen Heizung für eine so große Immobilie ist mit hohen Kosten verbunden.
11. November 2008
Alternative Energiequellen werden inzwischen verstärkt nachgeragt. Der Grund sind sicherlich die steigenden Kosten für fossile Brennstoffe, auf die der größte Teil der deutschen Haushalte noch immer angewiesen ist. Bekannt und altbewährt sind Solarkollektoren, die aus der Sonneneinstrahlung Energie ziehen. Daneben gibt es jedoch inzwischen auch noch weitere Möglichkeiten, auf Öl und Gas verzichten zu können, diese führen bislang jedoch eher ein Schattendasein. Eines der neuen Systeme ist die Wärmepumpe. Im vergangenen Jahr wurden lediglich neun Prozent der Neubauten mit einer solchen Anlage ausgerüstet, obwohl die Anschaffung preislich der Anschaffung anderer Systeme gleich kommt.Die Wärmepumpe nutzt die Umwelt als Energielieferanten. Dazu werden Sonden in die Erde eingebracht, diese nehmen die Wärme der sie umgebenden Erdschicht auf und pumpen diese in den Energiekreislauf der Immobilie. Inzwischen gibt es auch Ausführungen, die sich der Wärme des Grundwassers oder auch der Luft bedienen. Dabei ist das System der Wärmepumpe so ausgelegt, dass auch dann Energie gewonnen wird, wenn wir die Erde oder die Luft als sehr kalt empfinden. Dies funktioniert über das integrierte Kühlmittel, über das der Wärmeaustausch stattfindet. Dessen Siedetemperatur liegt weiter in den Minusgraden, die Verdunstung und damit der Wärmeaustausch sind also auch in kalten Wintern gewährleistet.
Die Anlage der Wärmepumpe hat einen ungefähren Neupreis von 8000 Euro, zusätzlich fallen jedoch weitere Kosten für die Bohrungen und die Verlegung an. Insgesamt kommt die Installation auf etwa 15 000 Euro. Bei Banken und Gemeinden können Subventionen für diese umweltfreundliche Heizungsanlage beantragt werden, außerdem werden sehr günstige Kredite angeboten. Die Kosten für die Anschaffung amortisieren sich nach rund sieben Jahren, durch die Nutzung der Pumpe fallen kaum laufende Kosten an. Diese alternative Heizungsanlage schont also die Haushaltskasse und gleichzeitig die Umwelt, denn im Vergleich zu einer Gasheizung belastet die Wärmepumpe die Umwelt mit rund 40% weniger CO2.
10. November 2008
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