Posts gespeichert unter 'Umweltpolitik'
Natur- und Umweltschutz werden immer wichtiger. Dieser Trend schlägt sich auch im Baugewerbe nieder, denn Bauherren fragen vermehrt nach ökologischen Baustoffen für die Errichtung ihres Eigenheims. Auf die Verwendung künstlicher Baumaterialien oder gar Stoffen, die die Natur schädigen, soll nach Möglichkeit verzichtet werden. Dabei muss auf Wärme und Komfort in einem Ökohaus nicht verzichtet werden, denn durch optimale Wärmedämmung erreichen auch Ökohäuser den Status eines Nullenergie- oder Passivhauses. Außerdem können alle gängigen Heizungssysteme genutzt werden, Bauherren eines solchen naturfreundlichen Eigenheims achten jedoch auch hier auf ökologische Nachhaltigkeit und integrieren eine Solaranlage oder heizen mittels Erdwärme.Die bekannteste Form des Ökohauses ist wohl das Holz- oder auch Blockhaus. Die Anbieter solcher natürlichen Immobilien achten bewusst darauf, nur Hölzer zu verwenden, die aus nachhaltigen Forsten stammen. Alle Dämmstoffe werden ebenfalls aus der Natur gewonnen und auch für den Innenausbau werden natürliche Materialien verwendet. Ein Bauherr, der sich für diese Variante des Eigenheims entscheidet, sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass mit dem Besitz eines Holzhauses auch ein guter Teil Mehrarbeit entsteht, denn das verwendete Holz muss regelmäßig auf Schäden überprüft werden. Dazu ist es notwendig, die Außenwände des Objekts vor Feuchtigkeit und Frost zu schützen. Inzwischen gibt es unzählige chemiefreie Mittel, die die Holzoberfläche versiegeln. Dafür jedoch bietet ein Ökohaus aus Holz ein angenehmes Raumklima, denn das Holz atmet und sorgt durch einen ständigen Austausch der Luft für genügend Feuchtigkeit, ohne dass es dadurch zu feuchten Stellen kommt. Ein optimal errichtetet Ökohaus schützt sich auf diesem Weg selbst vor Schimmel. All diese Vorzüge tragen zum Wohlbefinden der Menschen bei, die das Haus bewohnen; vor allem Allergiker leben in einem Ökoholzhaus beschwerdefreier.
Für das Bauen im Einklang mit der Natur gibt es also mehr gute Gründe als nur den Naturschutz.
22. Oktober 2008
Kaminöfen verbreiten an kalten Herbst- und Winterabende eine angenehme, behagliche Wärme im Raum. Oftmals wird der Platz vor dem Ofen zum Lieblingsplatz der Familienmitglieder, die es genießen, sich aufzuwärmen und dem Knistern des Holzes zu lauschen.Kaminöfen gibt es inzwischen nicht mehr nur beim Hersteller zu kaufen, sondern auch im Baumarkt oder im Internet. Die Preise variieren hinsichtlich der Leistung, des Designs und der Größe. Seit 2005 muss ein Kaminofen einen Wirkungsgrad von mindestens 70 bis 75 Prozent erreichen. Damit kann ein solcher Ofen in der Übergangszeit die Zentralheizung gut ersetzen, in den ganz kalten Monaten ist ein Kaminofen eine leistungsstarke Ergänzung. Das Holz, das als Rohstoff für den Kaminofen benötigt wird, ist in ausreichender Menge vorhanden, die Preise sind jedoch in den letzten Monaten aufgrund der verstärkten Nachfrage gestiegen. Diese ist wiederum bedingt durch die steigenden Preise der fossilen Brennstoffe Öl und Gas. Viele Menschen entdecken Kaminöfen als gemütliche Möglichkeit, Kosten für die Heizung zu sparen. Jährlich kommen rund 250 000 Kaminöfen in Deutschland dazu- deshalb gibt es strenge Vorschriften hinsichtlich des Ausstoßes von Kohlendioxid und Schwefeldioxid. Deshalb müssen alle älteren Modelle, die dem Bundesimmissionsschutz nicht entsprechen, mit einem Russfilter nachgerüstet werden, sonst droht eine Stilllegung. Die Nachrüstung eines solchen Filters kann mehr als 1000 Euro kosten, deshalb sollte bei einer Neuanschaffung oder einem Gebrauchtkauf unbedingt auf die Werte geachtet werden. Neue Kaminöfen entsprechen jedoch in der Regel den Vorschriften.
Für Personen, denen der Umweltschutz besonders am Herzen liegt, gibt es inzwischen Modelle, die an einen Wasserwärmetauscher angeschlossen werden und damit die Heizung unterstützen können. Auch der Wärmeverlust wird mit diesen Modellen verringert. Die Anschaffung kostet jedoch mehr als sie eines herkömmlichen Heizofens, außerdem fallen zusätzliche Kosten für den Tauscher an. Darüber hinaus benötigt man eine Schnittschutzausrüstung und eine Motorsäge, um das Holz fachmännisch zerteilen zu können. Vor der Anschaffung eines Heizofens sollte ebenfalls bedacht werden, dass die Lagerung von Holz einigen Platz beansprucht, dazu muss es trocken liegen können.
10. Oktober 2008
Die meisten Haushalte in Deutschland beziehen ihr Wasser aus der Leitung, gleich ob zum kochen, duschen oder auch zum Waschen der Kleidung. Dieses Wasser schlägt teuer zu Buche, denn die Säuberung und Aufbereitung durch einen Betrieb kostet viel Geld. Eine günstige Alternative stellt eine Zisterne dar, die ohne großen Aufwand im Garten oder im Keller untergebracht werden kann. In der Zisterne wird Regenwasser gesammelt, welches zum Blumengießen oder für die Toilettenspülung verwendet werden kann.Zisternen sind wahlweise aus Beton oder aus Kunststoff erhältlich. Betonzisternen sind günstiger und können aufgrund ihrer Stabilität auch unter Garagen oder Auffahrten Platz finden. Ihr Gewicht macht jedoch einen Kran für den Einbau notwendig. Behälter aus Kunststoff dagegen sind leichter. Meist werden sie dort verwendet, wo die Zisterne nicht in den Boden eingebracht werden soll. Damit das Wasser nicht veralgen kann, muss der Behälter dunkel angestrichen werden. Die Anschaffung einer kleinen Zisterne mit rund 1500 Litern Inhalt kostet etwa 500 Euro, größere Zisternen sind entsprechend teurer. Der Einbau kostet zusätzlich Geld. Die Größe der Zisterne richtet sich nach dem Gebrauch des Wassers. Wenn dieses auch im Haushalt für die Waschmaschine oder die Toilettenspülung eingesetzt werden soll, muss entsprechend mehr Wasser gesammelt werden können. Darüber hinaus muss die Zisterne dann an das Wassersystem des Hauses angeschlossen werden. Da Zisternenwasser in keinem Fall als Trinkwasser nutzbar ist, muss ein zweiter Kreislauf für Brauchwasser eingerichtet werden. Sinnvoll ist dies eigentlich nur, wenn es bei einem Neubau direkt mit eingeplant wird. Nachträglich die Zisterne in den Wasserkreislauf einzubinden, kostet sehr viel Geld.
Die Nutzung von Zisternenwasser lohnt jedoch gewaltig. Jeder Deutsche verbraucht am Tag rund 150 Liter Trinkwasser, welches in den meisten Fällen durch das aufgefangene Wasser ersetzt werden könnte. Gegen diese Summe stehen runde 700 Liter Regen, die jährlich pro Quadratmeter fallen- eine große Zisterne kann demnach nahezu das komplette Brauchwasser eines Haushalts ersetzen.
Wem eine Zisterne zu teuer ist, der kann auch einfache Tonnen unter die Regenrinne stellen und so Wasser auffangen. Dieses eignet sich im Sommer zum Gießen der Blumen. Bereits auf diese Weise lassen sich viele Liter Trinkwasser im Jahr sparen. Das kommt nicht nur dem Geldbeutel zugute, sondern auch der Umwelt.
05. Oktober 2008
Die Preise für Energie steigen enorm an. Vor allem die Kosten für eine Öl- oder Gasheizung scheinen förmlich zu explodieren. Wenn dann zusätzlich am Brenner oder den Leitungen Schäden auftreten, suchen viele Menschen aktiv nach einer Alternative, die möglichst erschwinglich ist und dazu die Umwelt nicht zu stark belastet. Mit einer eigenen Solaranlage auf dem Dach kann ein normales Familienhaus zum Selbstversorger umgerüstet werden. Die Leistung einer Solaranlage ist dabei abhängig von der Menge und Größe der Kollektoren. Für die Aufbereitung des Warmwassers in den Sommermonaten reichen rund eineinhalb Quadratmeter Fläche aus. Soll mittels der Solaranlage auch im Winter die Heizung betrieben werden, müssen entsprechend mehr Kollektoren vorhanden sein. Nahezu alle Dächer eignen sich für die Anbringung. Idealerweise verfügt das Dach über ein Gefälle zwischen 20 und 60 Prozent und liegt nicht im Schatten.Inzwischen gibt es im Handel zahlreiche Komplettsysteme, die direkt mit der Montage zu erwerben sind. Die Anlagen selber gibt es in unterschiedlichen Preiskategorien. Wer die passende Solaranlage für die eigenen Bedürfnisse haben möchte, sollte sich von einem Fachbetrieb beraten lassen und darüber hinaus eigene Recherchen über das Internet durchführen. Der Preis ist nicht unbedingt eine Garantie für Qualität und Leistung. Da die Anlagen in der Regel ab rund 4000 Euro und mehr erhältlich sind und die Installation noch einmal mit etwa 1000 Euro zu Buche schlägt, ist die Wahl der richtigen Anlage unerlässlich, denn ein späterer Austausch ist mit erneuten Kosten verbunden.
Die Anschaffung einer umweltfreundlichen Heizungsanlage wird vom Staat subventioniert. Bei der Erstinstallation wird ein Zuschuss von mindestens 410 Euro gewährt, bei besonders stromsparenden Pumpen gibt es einen zusätzlichen Bonus von 50 Euro. Darüber hinaus können die Kosten der Anschaffung häufig auch steuerlich geltend gemacht werden, jedoch müssen die staatlichen Zulagen abgezogen werden. Auch wer nicht komplett umrüsten möchte, kann mittels einer eigenen Solaranlage einiges einsparen und die über die Kollektoren gewonnene Energie für die Aufbereitung des Bade- oder Waschwassers nutzen.
18. September 2008
Energie aus Windkraft gilt als sauber, platzsparend und sicher. Vor allem in windreichen Gebieten finden sich große Windparks. Die Windräder selber finden nicht alle Menschen als optisch ansprechend, dennoch wird aus Wind gewonnene Energie verstärkt nachgefragt. Nun soll Windkraft auch Strom für Privathaushalte und Unternehmen liefern. Initiiert hat diesen Trend eine britische Firma, die kleine Anlagen mit einer Kapazität zwischen sechs und fünfzig Kilowattstunden herstellt. Der deutsche Energielieferant RWE hat sich mit der Tochtergesellschaft RWE Innogy nun in dieses Unternehmen eingekauft und will die Kleinausgabe der Windräder nach Deutschland holen. Wann genau diese Möglichkeit der Stromversorgung für Privathaushalte genau erhältlich sein soll, ist noch nicht festgelegt, doch eine zeitnahe Umsetzung ist geplant.Die kleinste Ausgabe mit sechs Kilowatt liefert genug Strom, um damit ein Zweifamilienhaus zu versorgen. Inklusive Aufbau liegt der Preis für diese Ausführung derzeit bei rund 40 000 Euro, doch technische Weiterentwicklungen und vor allem die Herstellung in größeren Mengen soll den Preis in den nächsten Jahren deutlich drücken. Ziel ist es, die kleinen Windräder für den halben Preis anbieten zu können.
Das aktuelle Modell ist mit fünf Metern Höhe zu groß für die Dächer herkömmlicher Häuser. Geplant ist deshalb die Herstellung einer nur halb so großen Anlage. Die Turbinen sind anders als die großen Windräder nicht mit Flügeln, sondern mit Windbändern ausgestattet und drehen sich um sich selbst. Sie sollen überall dort eingesetzt werden, wo mangels Sonneneinstrahlung nicht auf Solarenergie zurückgegriffen werden kann. Dabei erzeugen sie nur sehr wenige Geräusche und sind somit tauglich für eine Wohnraumnahe Nutzung. Der erzeugte Strom soll in erster Linie dem Eigenverbrauch dienen, überzählig produzierte Energie kann in das örtliche Stromnetz eingespeist werden. Eine Vergütung dieser Leistung ist geplant.
Mit diesem Vorhaben wird der Markt an umweltschonender Energiegewinnung sicherlich bald um ein sehr attraktives Angebot reicher sein.
07. September 2008
Im Zuge des Umweltschutz und der Ausrichtung auf erneuerbare Energien geht auch beim Hausbau der Trend in Richtung ganzheitlichem Bau. Bei ökologischen Bauwerken wird viel Wert auf die verwendeten Materialien gelegt, die möglichst naturbelassen und umweltverträglich sein sollen. Eine ganz besonders naturnahe Möglichkeit des Wohnens bieten sogenannte Blockhäuser, die aus ganzen Baumstämmen oder behauenen Balken errichtet werden. Dabei sollen die verwendeten Hölzer möglichst massiv und gleichmäßig gewachsen sein, damit der Bau gerade und lange haltbar ist.Blockhäuser werden für jeden Zweck errichtet, gerne finden sie Verwendung als Garten- oder Ferienhaus, doch auch als Wohnhaus werden Blockhäuser inzwischen vermehrt nachgefragt. Viele Firmen haben sich auf die Herstellung dieser Häuser spezialisiert und bieten viele Varianten hinsichtlich Form und Größe an.
Auch wenn ein Blockhaus von außen seht rustikal wirkt, von innen sind sie wie andere Immobilien auch auf dem neuesten Stand hinsichtlich Dämmung und Heizung. Wer sich für ein Blockhaus entscheidet, muss nicht auf eine hervorragende Dämmung und Energiebilanz verzichten. Sowohl die Bodenplatte als auch der Rest des Hauses können mit nahezu jedem Material gedämmt werden, darüber hinaus können auch bei einem Blockhaus alle gängigen Türen und Fenster Verwendung finden. Trotz der Verwendung von Holz ist jedes Heizsystem integrierbar, auf einen Kaminofen muss also bei entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen nicht verzichtet werden. Die Lebensdauer moderner Holzhäuser ist bei einem normalen Pflegeverhalten genauso hoch wie die eines Massivhauses und liegt bei rund 100 Jahren und mehr.
Ein großer Vorteil der Blockhäuser ist der schnelle und unkomplizierte Aufbau. Viele Holzhäuser werden entsprechend als Fertighaus auch zum Selbstbau hergestellt. Wie bei allen Fertighäusern muss vor Anlieferung die Bodenplatte gegossen und gegebenenfalls der Keller fertig ausgebaut sein. Der Aufbau der äußeren, aus Holzbohlen bestehenden Wand ist schnell erledigt, da sie einzelnen Stämme oder Bohlen nur noch ineinander gefügt werden müssen. Dabei ist nicht einmal die Verwendung von Nägeln notwendig, da die einzelnen Stämme an den Ecken je nach Bauweise verzinkt oder verkämmt werden. Da das Holz über die Jahre arbeitet und sich immer wieder etwas verformt, passen sich die Teile optimal aneinander an. Da Holz anders als Stein und Zement atmungsaktiv ist, entsteht in Blockhäusern ein sehr angenehmes Raumklima. Bei ausreichender Belüftung kommt es nur in ganz seltenen Fällen zu Schimmelbildung in den Räumen, da die Feuchtigkeit der Luft sowohl von innen nach außen als auch in die andere Richtung weitergegeben wird. Neue Studien haben ergeben, dass Blockhäuser außerdem besonders gut für Allergiker geeignet sind, da das Holz aufgrund seiner elektrostatischen Wirkung der Verteilung von Staub in den Räumen entgegenwirkt.
Der Innenausbau kann wie bei Massivhäusern ganz frei vorgenommen werden, von rustikal mit viel Holz oder ganz modern bleibt dem Geschmack des Eigentümers überlassen.
03. September 2008
Auch wenn der Sommer noch anhält, der nächste Winter kommt bestimmt- und mit ihm die Monate des Heizens. Doch die Energiekosten steigen sprunghaft an. Wer dennoch nicht auf eine warme Wohnung verzichten möchte, sollte sich nach einer günstigen Alternative zu Gas und Öl umsehen. Die Möglichkeiten der Wohnraumbeheizung sind vielfältig und die Umrüstung nicht grundsätzlich teuer.Inzwischen sehr bekannt ist die Energiegewinnung für die Heizungsanlage durch Solaranlagen. Dabei wird die tägliche Sonneneinstrahlung für die Erzeugung von Strom genutzt. Gängig sind die Modelle der Photovoltaikanlage und der Thermischen Solaranlage. Für beide Varianten werden auf dem höchsten Punkt der Immobilie, also dem Dach, Solarzellen angebracht, die die einfallende Sonnenenergie einfangen. Diese Energie wird mittels einer Anlage in Strom umgewandelt. Ungenutzter Strom wird in das örtliche Stromnetz eingespeist. Die Anschaffung einer Photovoltaikanlage wird staatlich bezuschusst, zusätzlich erhält der Inhaber für den abgegebenen Strom Geld. Um darüber hinaus auch die Heizung mit Solarenergie betreiben zu können, muss eine Therme eingebaut werden. Mittels eines verzweigten Röhrensystems wird Wasser in die unmittelbare Nähe der Kollektoren gepumpt, dieses wird dort erhitzt und kann dann direkt als Warmwasser oder auch zur Speisung der Heizung genutzt werden.
Eine andere Alternative ist die Pelletheizung, die eine Zentralheizung ebenfalls ersetzten können. Die Wärmeenergie liefert die Verbrennung von Pellets, die als Abfallprodukt der Holzindustrie anfallen. Dabei muss der Hauseigentümer jedoch nicht wie bei einem Kamin persönlich für Nachschub sorgen, denn die Zufuhr der Pellets an den Brenner läuft automatisch. Die Wärmeabgabe wird wie bei der herkömmlichen Zentralheizung über Regler gesteuert. Inzwischen gibt es auch Mischformen, so dass neben Pellets auch Kaminholz verbrannt werden kann. Die Anschaffung eines Pelletofens ist verhältnismäßig teuer, dagegen steht aber das sehr günstige Brennmaterial.
Auf dem Vormarsch für die Beheizung von Privathäusern ist die Nutzung von Erdwärme. Hierbei wird in der Nähe des Hauses ein kleines, aber sehr tief reichendes Loch in die Erde gebohrt. Über eine Wärmepumpe wird die Wärme des umgebenden Erdreiches aufgenommen und über einen Umwandler für die Nutzung im Haushalt aufbereitet. Die Anschaffung einer Anlage samt Bohrung liegt für einen Neubau etwa in demselben preislichen Niveau wie eine Ölheizung. Eine Nachrüstung dieser Heizung hingegen ist verhältnismäßig aufwendig. Dafür fallen später für den Bezug der Energie keine weiteren Kosten an.
Gerade wer sich für einen Neubau einer Immobilie entscheidet, sollte sich vorab ausreichend über die Möglichkeiten für eine Heizanlage informieren. Eine gute Heizanlage kombiniert mit einer idealen Wärmedämmung spart enorm Kosten und ist damit eine Investition in die Zukunft.
31. August 2008