Immobilien

Dieser Immobilien Blog informiert regelmäßig über aktuelle News und Trends aus dem Immobilienbereich in Deutschland, Europa und der Welt.

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So genießen Immobilien den Ruf einer sicheren Kapitalanlage. Dies trifft natürlich nur auf Immobilien zu, die Dank steigender Mieten ihren Wert jahrjährlich steigern, weil sie eine Menge Geld abwerfen. Leider ist dies in der Realität nicht immer so. Denn nicht jede Immobilie kann die Erwartungen erfüllen, die man in sie setzt. Deshalb sollte man bei der Auswahl des richtigen Objekts akribisch und vorausschauend planen, damit man im Alter eine gute Kapitalanlage und Vorsorge sein Eigen nennen kann. Ein geflügeltes Wort machte sich bereits vor Jahrzehnten bei Immobilienexperten breit, wenn es um die drei wichtigsten Faktoren beim Thema Immobilien geht. Denn die drei wichtigsten Faktoren seien die Lage, die Lage und nochmals in die Lage...

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Umschuldung von Baudarlehen: So funktioniert’s

Umschuldungen sind bei Baudarlehen nichts Ungewöhnliches. Unter einer Umschuldung versteht man die Ablösung eines bestehenden Darlehens durch ein neu aufgenommenes Darlehen. Speziell im Zusammenhang mit Baudarlehen unterscheidet man dabei zwischen der Umschuldung während der Zinsbindungsfrist und der Umschuldung nach Ablauf der Zinsbindungsfrist. Die Zinsbindungsfrist ist der Zeitraum, für den die beiden Vertragspartner (Bank und Kreditnehmer) einen festen Zinssatz vereinbart haben. Nach Ablauf dieses Zeitraums müssen die Konditionen neu verhandelt werden. Dabei kommt es oft vor, dass das ein neues Darlehen bei einer anderen Bank günstiger wäre, als die Verlängerung des bestehenden Darlehens. Eine Umschuldung bietet sich dann besonders an.

Umschuldung während der Zinsbindungsfrist
Noch vor wenigen Jahren, war es während der Zinsbindungsfrist oft wenig rentabel, ein Baudarlehen umzuschulden. Die Vorfälligkeitsentschädigungen, die viele Banken von ihren Kunden vor Ablauf der Zinsbindungsfrist verlangten, überkompensierten den Zinsvorteil, den eine Umschuldung zu Folge gehabt hätte, meist deutlich. Die Folge: Für die wenigsten Kreditnehmer lohnte sich die Umschuldung. Mittlerweile können Banken die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung nicht mehr nach Gutdünken bestimmen, sondern müssen sich an gesetzliche Vorschriften halten, welche die Vorfälligkeitsentschädigungen deutlich begrenzen.

Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung
Dennoch kommt es immer noch vor, dass Banken eine zu hohe Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Das liegt insbesondere daran, dass die Banken bei der Ermittlung der Vorfälligkeitsentschädigung den Zinssatz einer alternativen Geldanlage zugrunde legen. Der Bundesgerichtshof hält die Banken zwar dazu an, zur Ermittlung der Vorfälligkeitsentschädigung die Rendite für Pfandbriefe zugrunde zu legen, allerdings berechnen viele Banken dennoch zu hohe Vorfälligkeitsentschädigungen. Grundsätzlich gilt aber: Je größer die Differenz zwischen Baudarlehen Zinsen und Pfandbriefrenditen, desto höher die Vorfälligkeitsentschädigung. Im Zweifelsfall kann es sich also lohnen, den Ablauf der Zinsbindungsfris abzuwarten, statt sich über die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung zu streiten.

Alternative zur Umschuldung innerhalb der Zinsbindungsfrist
Zumal auch in Niedrigzinsphasen kein wirklicher Anlass zur “Abschlusspanik” gegeben ist. So lassen sich besonders niedrige Zinsen zum Beispiel mittels Forward-Darlehen für die spätere Ablösung des bestehenden Darlehens sichern. Dabei beträgt die Maximallaufzeit meist 5 Jahre. Die verbleibende Zinsbindungsfrist des abzulösenden Darlehens sollte also 60 Monate nicht überschreiten. Der Abschluss eines Forward-Darlehns rechnet sich aber auch nur dann, wenn in Zukunft mit steigenden Zinsen zu rechnen ist!

jetzt kommentieren? 16. Juni 2009

Wärmerückkopplung staatlich gefördert

Angesichts steigender Energiekosten und auf Grund eines wachsenden Umweltbewusstsein, hauptsächlich verursacht durch die Erkenntnis, dass sich das Klima tatsächlich zu ändern scheint und der Mensch dafür Verantwortung trägt, steigt schon seit Jahren sowohl das Angebot als auch die Nachfrage nach umweltfreundlicher ressourcenschondender Haustechnik. Dieser positiven Entwicklung trägt nicht nur eine wachsende Anzahl von Anbietern mit innovativen Techniken Rechnung, sondern auch der Staat fördert die Verbesserung der Ökobilanz durch günstige Kredite und sogar durch Zuschüsse. Es lohnt sich also, alternative Heiztechniken genauer unter die Lupe zu nehmen und ein System zu wählen, das den individuellen Bedürfnissen entspricht. Die Anfangsinvestition scheint in manchen Fällen hoch zu sein, doch wird sie sich schon in wenigen Jahren rechnen, sofern die Energiekosten der augenblicklichen Tendenz weiter folgen, und die weisst eindeutig in eine Richtung, nämlich nach oben. Nicht zuletzt lässt sich so ein aktiver Beitrag zur CO2 - Vermeidung leisten und das Umweltgewissen beruhigen.Eine dieser genannten Techniken ist die so genannte Wärmerückkopplung. Sie ist auch für ein Einfamilienhaus geeignet und hat nicht nur den Effekt, das künftig die Heizkosten dramtisch sinken werden, sondern es gibt dafür auch eine grosszügige staatliche Förderung, so dass das neue Heizsystem schon nach kurzer Zeit „schwarze” Zahlen schreibt. Die Wärmerückkopplung nutzt die Tatsache, dass moderne Häuser immer besser isoliert werden. Das ist gut für die Energiebilanz, jedoch leidet darunter der Luftausstausch des Gebäudes. Dieser ist unabdingbar wichtig, will man nicht riskieren, das Schimmelpilze und Schädlinge einziehen und sich als ungebetene Untermieter dauerhaft einnisten und die Gesundheit der Bewohner gefährden. Eine Lösung für das Problem besteht darin, einfach alle paar Stunden einmal durchzulüften. Das gerät aber schnell einmal in Vergessenheit, besonders im Winter, wenn man die kalte Aussenluft lieber dort lässt wo sie sich gerade befindet, nämlich vor dem Haus.

Ein Lüftungssystem schafft hier dauerhaft effektiv Abhilfe. Künftig bleibt die teuer erkauft warme Innenluft drinnen, und die kalte Aussenluft draussen ohne dass das Raumklima darunter leidet. Die Einsparung kann dabei bis zu vierzig Prozent betragen.

jetzt kommentieren? 14. Juni 2009

Makler helfen beim Immobilienkauf und -verkauf



Der Kauf einer Immobilie ist eine sehr emotionale Sache. Oft entscheidet sich der Käufer innerhalb weniger Minuten und lässt sich dann schwer von seinem Wunsch abbringen, auch dann, wenn das Objekt recht offensichtliche Mängel aufweist.Wer für den Kauf einen Makler hinzuzieht, kann mit diesem seine individuellen Wünsche durchsprechen und wird in der Regel auch ausschließlich passende Objekte vorgestellt bekommen. So wird die Versuchung, ein zu teures Objekt oder eine Immobilie, die eigentlich bereits außerhalb der Wunschlage liegt, überhaupt anzusehen. Ein guter Makler kennt außerdem die Schwachstellen seiner Angebote und sollte diese auch entsprechend benennen. So spart der Makler dem Suchenden nicht nur viel Zeit, sondern kann auch dafür sorgen, dass der Käufer ein Objekt findet, das dessen finanziellen Vorstellungen entspricht.

Auch für Verkäufer kann die Beauftragung eines Maklers Vorteile mit sich bringen. Bei einem Verkauf übernimmt der Makler die komplette Werbung für das zu veräußernde Objekt, kümmert sich um die Erstellung des Angebots und führt die Immobilie auch den interessierten Käufern vor. Der Makler kann auch gut einschätzen, wie viel die Immobilie wert ist und kann den Preis entsprechend festsetzen. Dadurch entfällt ein überteuertes Angebot, das den späteren Verkauf oft deutlich verzögert.

Viele Käufer und Verkäufer schrecken vor jedoch vor den teuren Maklergebühren zurück und möchten diese gerne umgehen, indem sie nur privat angebotene Immobilien in Betracht ziehen oder sich selber um den Verkauf kümmern möchten. Allerdings sollte bedacht werden, dass dafür viel Zeit investiert werden muss, die durchaus anders verbracht werden könnte. Nicht selten müssen Überstunden dafür abgegeben werden, um ein Objekt vor Ort besichtigen zu können oder einem Interessenten die eigene Immobilie vorzuführen. Die damit zugebrachte Zeit ist Geld wert! Wer viel zu tun hat und wenig Zeit erübrigen kann, schafft sich mit einem Makler also trotz der Kosten möglicherweise einen finanziellen Vorteil.

jetzt kommentieren? 25. Mai 2009

Neubau oder gebrauchte Immobilie?



Wer sich ein Eigenheim zulegen möchte, steht erst einmal vor einer grundsätzlichen Frage: soll es ein Neubau werden, oder doch ein bezugsfertiges gebrauchtes Objekt? Sicherlich ist eine ganz neue Immobilie, die nach den eigenen Wünschen gebaut und ausgestattet wird, sehr verlockend. Hier kann jedes Detail mitbestimmt werden, von der Lage bis hin zu den Fliesen in Badezimmern und Küche. Allerdings sind mit dem Neubau auch Kosten verbunden, die im Voraus selten mit eingeplant werden. Im Kaufpreis einer neuen Immobilie sind in der Regel das Grundstück und die Errichtung des Objekts enthalten. Dazu kommen in vielen Fällen jedoch weitere Kosten für Malerarbeiten und das Verlegen der Böden. Darüber hinaus muss auch der Garten noch gestaltet werden, wofür viel Zeit und auch Geld investiert werden muss. Allein das Bauvorhaben erstreckt sich schnell über zwei Jahre; in dieser Zeit kommt auf den Bauherrn eine finanzielle Doppelbelastung zu, da er in der Regel weiterhin zur Miete wohnt, jedoch die Finanzierung bereits übernehmen muss. Auch diese Kosten sollten eingeplant werden.Eine gebrauchte Immobilie dagegen ist in der Regel bezugsfertig. Über eine Immobilien Suchmaschine kann man sich schnell einen Überblick über das Angebot verschaffen. Hier kommen auf den Käufer nur kleinere Beträge zu, die über den eigentlichen Kaufpreis hinausgehen. Kleinere Instandsetzungs- oder verschiedene Renovierungsarbeiten können auch über mehrere Monate gestreckt werden. Das Objekt kann ohne großen Zeitaufwand eingerichtet werden. Darüber hinaus ist die Lage endgültig, denn die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel steht und auch die nähere Umgebung ist meist fertig bebaut. Hier kann abgeschätzt werden, wie nahe das Haus des nächsten Nachbarn steht oder wie weit die nächste Bushaltestelle entfernt ist.

Bei Neubauten dagegen kann die Gestaltung der Neubausiedlung nur anhand der Lagepläne beurteilt werden, ob das Haus des Nachbarn jedoch die Sonne für den Garten nimmt, lässt sich nicht vorhersagen. So ist der Neubau oftmals auch mit verschiedenen Risiken verbunden, die der Bauherr zu tragen bereit sein muss.

jetzt kommentieren? 25. April 2009

Onlinerechner ermitteln Preislimit für Immobilie

Wer ein Eigenheim kaufen oder bauen möchte, muss sein finanzielles Limit genau kennen. Auch wenn das Traumhaus am Ende des Weges winkt: in keinem Fall sollte der bisherige Lebensstandard deutlich geändert werden. Auch während der Finanzierung sollten anfallende Sonderausgaben wie Kleidung, Autoreparaturen oder das Ersetzen defekter Haushaltsgeräte ohne große Schwierigkeiten aufgebracht werden können. Entsprechend sollte genau kalkuliert werden, wie hoch die Summe der monatlichen Tilgung und Finanzierung ausfallen darf.Bereits im Vorfeld des Gesprächs mit der Bank sollte der eigene Überblick geschaffen werden. Hier helfen Onlinerechner, die gratis im Internet genutzt werden können. Abgefragt werden die Höhe des monatlichen Einkommens, die jetzige Kaltmiete und laufende Fixkosten für Versicherungen. Daraus errechnet sich die Summe, die am Monatsende übrig bleibt. Davon gehen noch einmal die laufenden Kosten für Lebensmittel ab. Am Ende gibt das Programm die Summe aus, die für die Rückfinanzierung veranschlagt werden kann. Noch genauer dagegen ist ein Haushaltsbuch, das über einige Monate geführt werden sollte. Hierin werden auch Ausgaben für Kosmetik, Haushaltsreiniger, Friseur und auch Sonderposten festgehalten. Für die Rückfinanzierung kann in jedem Fall die bislang gezahlte Kaltmiete aufgebracht werden, zudem auch ein Teil des am Monatsende übrig bleibenden Gelds. Allerdings sollte nicht die gesamte Rücklage veranschlagt werden. Wer sich selber auf diese Weise genau über seine verfügbaren Mittel in Kenntnis setzt, kann auch dem Gespräch mit dem Kreditinstitut gelassen entgegen sehen.

Anhand der Höhe der monatlich möglichen Rückzahlung und des Eigenkapitals errechnet die Bank die Höhe des Darlehens. Vor allem Eigenkapital erhöht die Darlehenssumme. Bedacht werden sollte zudem, dass mit dem Darlehen nicht nur der Kaufpreis der Immobilie gedeckt werden muss, sondern auch die rund um den Kauf anfallenden Kosten. Dazu gehören die Bezahlung des Maklers und des Notars, aber auch der Grundbucheintrag und die Grunderwerbssteuer. Rund zehn Prozent des Kaufpreises fallen so noch einmal zusätzlich an, entsprechend sollte der Wert der Immobilie angepasst werden.

jetzt kommentieren? 10. April 2009

Brennöfen unterstützen die Heizung

Steigende Energiepreise lassen viele Menschen aktiv nach einer Alternative zu der herkömmlichen Heizungsanlage suchen. Gas- und Ölheizungen werden zunehmend durch Anlagen abgelöst, die über Solar, Erdwärme oder auch Pellets betrieben werden. Eine neue Anlage ist jedoch mit großen Kosten verbunden, nicht nur der Brennofen selbst, sondern auch der Einbau und die Entsorgung des alten Ofens schlagen mit großen Kosten zu Buche.Auch deshalb nimmt das Interesse an kleinen Brennöfen zu, die einfach in den Wohnraum integriert werden können. Holz- oder Kohleöfen gibt es in vielen verschiedenen Größen und Ausführungen, erhältlich sind sie in nahezu allen Baumärkten und bei einschlägigen Anbietern. Benötigt wird neben einem dafür vorgesehenen und richtig ausgestatteten Platz auch ein nach außen führender Kamin. Ist kein Kaminabzug vorhanden, kann nachträglich eines angebracht werden. Die Anbringung an der Hausfassade ist an fast jedem Gebäude möglich.

Ein gut auf- und eingestellter Ofen kann einen Wohnraum schnell und gründlich beheizen. Bislang ist Brennholz im Vergleich zu Öl und Gas recht günstig, so dass der Betrieb Kosten sparen kann. Allerdings sollte der Interessent sich ausführlich und bei verschiedenen Anbietern beraten lassen, bevor er sich für einen Ofen entscheidet. In jedem Fall sollte das Gerät für die Größe des Raums ausgelegt sein, den er beheizen soll. Außerdem muss ein guter Filter eingebaut sein, der den Anforderungen des Ersten Bundesemissionsschutzgesetzes entspricht. Dies sollte nicht nur aus Umweltschutzgedanken geschehen, denn die Besteuerung privat genutzter Brennöfen steht noch immer zur Diskussion. Eine spätere Nachrüstung eines entsprechenden Filters kostet oft mehr, als direkt ein passendes Modell zu erwerben.

Besonders Allesbrenner sind sehr beliebt bei Privatpersonen, da sie dem Nutzer freistellen, ob mit Holz oder mit Kohle geheizt werden soll. Allerdings tendieren die Brenneigenschaften der Öfen meist zu einem der Rohstoffe, der jeweils andere wird weniger gut verbrannt. Ein gleichzeitiges Verbrennen beider Stoffe gelingt nur Personen, die Erfahrung im Umgang mit dem Ofen mitbringen. Oftmals leisten Öfen mehr, die für die Verbrennung eines festgelegten Rohstoffes ausgelegt sind.

Bei der Kosten-Nutzen-Rechnung sollte zudem überlegt werden, ob die Heizungsanlage nicht grundsätzlich ausgetauscht werden muss. Bringt die Anlage nicht mehr die gewünschte Leistung, da sie bereits zu alt ist, oder ist vielleicht kaputt, schafft der Kauf eines Ofens lediglich eine zeitliche Verzögerung. Der Austausch der Zentralanlage muss dennoch zeitnah angegangen werden. Dazu kommt, dass der Anschaffungswert eines Ofens sich erst nach einer gewissen Zeit mit den Einsparungen verrechnet. Zudem kommt die jährliche Wartung des Kamins durch den Schornsteinfeger hinzu. Diese Kosten sollten, auch wenn sie vergleichsweise niedrig sind, ebenfalls bedacht werden.

jetzt kommentieren? 01. April 2009

Fertiggaragen sind schnell aufgebaut

Die Unterbringung des eigenen Autos in einer Garage birgt viele Vorteile. Wesentlich für den Halter sind sicherlich die Kostenvorteile bei der Autoversicherung, aber auch der Schutz vor Vandalismus und Frost. Im Winter steht der Wagen geschützt, das morgendliche Kratzen entfällt und auch Rost wird vorgebeugt. Nicht jedes Gebäude verfügt jedoch über eine angegliederte Garage. Wer über ein eigenes Grundstück verfügt, kann mit einer Fertiggarage schnell und kostengünstig für einen passenden Unterstand sorgen.Fertiggaragen gibt es in einer großen Vielfalt, sie können ganz individuell an die Gestaltung des Wohngebäudes angepasst werden. Sie sind als Flach- oder Satteldach, aus Holz oder Stahl und in verschiedenen Größen lieferbar. Bis zu einer Fläche von hundert Quadtratmetern gilt eine Garage als Kleingarage, bis zu einer Größe von tausend Quadtratmetern als Mittelgarage. Die Größe ist bei der Beantragung der Baugenehmigung entscheidend. Diese muss für eine Fertiggarage in jedem Fall eingeholt werden. Jedes Bundesland hat seine eigenen Gesetze für die Errichtung der Garagen, vor allem hinsichtlich des Abstands zur Grundstücksgrenze unterscheiden sich die Vorschriften deutlich voneinander. Manche Anbieter von Fertiggaragen übernehmen die Beantragung für ihre Kunden. Dies erleichtert den Weg zur eigenen Garage enorm, denn die Hersteller verfügen über Typenblätter, die der Beantragung beigelegt werden. So liegen dem zuständigen Bauamt direkt alle nötigen Unterlagen vor. In der Regel dauert der Weg von der Bestellung bis zum letztlichen Aufbau der Garage nur wenige Wochen. Der Aufbau selbst nimmt davon den kleinsten Bestandteil ein, meist kann die Fertiggarage an nur einem Tag errichtet werden- ganz unabhängig vom Wetter.

Soll die Garage neben dem Platz für den Wagen noch zusätzlichen Raum zur Verfügung stellen, sollte die Garage größer gewählt werden. Ein Durchgang von der Garage in die Wohnung ist auch ohne weiteres zu realisieren, sofern die Garage entsprechend platziert werden kann. Viele Eigentümer möchten zusätzlichen Wohnraum auf der Garage anbauen. Dafür muss die Statik der Fertiggarage ausgelegt sein, hier sollte ein ausführliches Gespräch mit dem Hersteller gesucht werden. Eine Fertiggarage ist sehr flexibel, auch eine spätere Umsetzung an einen anderen Platz ist ohne weiteres möglich. Die Ersparnis gegenüber einer gemauerten Garage liegt bei rund 50 Prozent, je nach Ausstattung der Fertiggarage.

jetzt kommentieren? 24. März 2009

Den Umzug organisieren

Umzüge bringen viel Arbeit mit sich. Bereits die Wohnungssuche nimmt nicht unwesentlich viel Zeit in Anspruch, noch aufwendiger sind danach die Renovierungsarbeiten an der alten und der neuen Bleibe. Die Besuche im Baumarkt und in Möbelhäusern häufen sich und kosten Zeit und Nerven. Oft rückt der Umzugstermin viel zu schnell näher.Wer einen Umzugsservice mit dem Transport der Möbel und der gepackten Kartons beauftragt, kann dem Umzugstag selbst recht gelassen entgegensehen. Lediglich die ganz privaten Dinge werden selber eingepackt, außerdem in der Regel Kleidung und Wäsche. Alles andere verstauen die Möbelpacker in den mitgebrachten Kartons. In der neuen Wohnung werden die Möbel an die vorgesehenen Plätze gestellt und die Kartons auf die Zimmer verteilt. Das Auspacken der vielen Gegenstände ist dann jedoch wieder Eigenleistung oder muss separat bezahlt werden. Geht etwas auf der Reise kaputt, haftet das Transportunternehmen und kommt für den Ersatz auf. Die Kosten für den Umzug können bei der nächsten Steuer geltend gemacht werden.

Günstiger, aber auch mit mehr Arbeit verbunden, ist ein komplett selbst durchgeführter Umzug. Passende LKW und Anhänger können bei den einschlägigen Autoverleihern oder bei vielen ortsansässigen Unternehmen gemietet werden. Umzugskartons sind im Baufachhandel erhältlich. Wer seinen Umzug selber durchführt, sollte rechtzeitig mit den Vorbereitungen anfangen und für ausreichend Hilfe sorgen. Das Einpacken der Gegenstände und Bücher wird oftmals unterschätzt, nicht selten müssen mehrere Tage veranschlagt werden, bis alles sicher verstaut ist. Wichtig ist zudem, die Kisten nicht zu schwer zu beladen, damit sie später gut getragen werden können. Wer die Möglichkeit hat, sollte den Umzug dann auf zwei Tage verteilen. Vor allem bei großen Umzügen kann die Streckung der Arbeit sinnvoll sein. Am ersten Tag können die Möbel und bereits vollständig bepackte Kartons verladen werden. Wenn noch Zeit bleibt, können die dringend benötigten Dinge wie das Schlafzimmer oder Küchengeräte auch bereits in der neuen Wohnung aufgestellt werden. Abends bleibt dann meist Zeit, um die alte Wohnung in Ruhe zu säubern und die letzten Kleinigkeiten zu verpacken. Am nächsten Tag kann dann in aller Ruhe ausgeladen und das neue Heim bezogen werden. Wer sich seine Kräfte einteilt, hat mehr Energie und empfindet den ‚Umzugsstress weniger stark.

Die Kosten für den Leihtransporter und die Umzugskartons können ebenfalls steuerlich abgesetzt werden. Für berufsbedingte Umzüge steht einem Arbeitnehmer außerdem ein zusätzlicher Urlaubstag zu.

jetzt kommentieren? 17. März 2009

Betriebskosten in einer Mietwohnung

Für die Unterhaltung einer Immobilie fallen monatlich einige Kosten an. Neben den Unkosten für Heizung, Wasser und Strom gehören noch viele weitere Posten dazu. Wer seine Immobilie selber nutzt, zahlt alle Betriebskosten selbst. In einem vermieteten Objekt, das von mehreren Parteien bewohnt wird, werden die Kosten auf alle Bewohner umgelegt.Grundsätzlich muss jeder Mieter für seine eigenen Kosten aufkommen. Deshalb hat jede Mietwohnung in der Regel einen eigenen Strom- und Wasserzähler. So ist gewährleistet, dass es nicht zu Ungerechtigkeiten kommt, denn ein einzelner Bewohner verbraucht ungleich weniger als eine mehrköpfige Familie. Daneben gibt es jedoch auch Unkosten, die zu gleichen Teilen aufgeteilt werden. So wird der benötigte Strom für die Flur- und Außenbeleuchtung von allen Mietern getragen, auch das für Reinigungsarbeiten benötigte Wasser kann auf jede Partei umgelegt werden.

Darüber hinaus kommen die Mieter auch für die Kosten für die Müllentsorgung, für den Betrieb und die Wartung des Aufzugs sowie für mögliche Grünarbeiten auf. Einige benötigte Versicherungen kann der Vermieter ebenfalls auf seine Mieter umschlagen, so zum Beispiel die Glasversicherung oder Gebäudehaftpflicht. Auch an einer vorhandenen Gemeinschaftsantennenanlage oder einem Breitbandkabel können die Mieter beteiligt werden. Reparaturen an dem Objekt dagegen muss der Inhaber der Immobilie dagegen selber tragen, dafür jedoch kann er einen Teil der Handwerkerkosten steuerlich absetzen.

Einmal im Jahr erhält der Mieter eine detaillierte Aufstellung über die Betriebskosten, die er zu tragen hat. Meist wird ein Teil der Betriebskosten bereits auf die Miete umgelegt. Die so vorausgezahlten Beträge werden gegen die Gesamtsumme verrechnet; der Mieter erhält so entweder eine Gutschrift oder muss eine Nachzahlung leisten. Erscheint ihm die Summe zu hoch, kann er die Rechnung von unabhängigen Stellen gegenprüfen lassen. Der Mieterschutzbund steht mit Rat zur Seite, und auch unabhängige Gutachter können mit der Prüfung betraut werden. Der Vermieter muss die von ihm in Rechnung gestellten Posten gegenüber dem Mieter belegen können, sonst kann die Betriebskostenabrechnung angefochten werden.

bisher 1 Kommentar 01. März 2009

Contracting bei Immobilien immer beliebter

Im Rahmen der geplanten Energieeinsparungen und des Umweltschutzes gewinnt das sogenannte Contracting im Bereich der Immobilien an Aufmerksamkeit. Bislang wird das Contracting-Modell noch recht selten nachgefragt, dabei hat es große Vorteile für den Halter einer Immobilie.Unterschieden wird grob zwischen dem Anlagen-Contracting und dem Energiespar-Contracting. Beide Formen sind sowohl für private als auch geschäftliche Nutzung eines Objekts tauglich. Hintergrund beim Anlagen-Contracting ist eine Art Verleih des Energiesystems. Der Contractor zahlt und stellt seinem Kunden eine Anlage, die zur Energieversorgung seiner Immobilie geeignet ist. Der Kunde zahlt über einen festgelegten Zeitraum eine vertraglich festgelegte Summe, Kostenerhöhungen sind damit ausgeschlossen. Für den Kunden bietet das Contracting also eine gute Kostenkontrolle. Auf der anderen Seite muss sich der Contractor bemühen, seine Energie zu möglichst geringen Kosten zur Verfügung stellen zu können, damit er auch Gewinne erzielt. Die Wartung und die Reparatur der Anlage unterliegen ebenfalls dem Contractor. Je nach Vertrag zahlt der Kunde die Anlage über den vereinbarten Zeitraum ab, so dass diese nach Vertragsende in seinen Besitz übergeht, oder aber der Vertrag muss danach wieder zu neuen Konditionen ausgehandelt werden.

Das Energiespar-Contracting dagegen setzt auf Einsparungen durch Verbesserungen. Der Contractor verpflichtet sich, den Energiehaushalt einer Immobilie während der Vertragslaufzeit zunehmend zu verbessern. In der Regel werden dabei jedoch nur solche Maßnahmen umgesetzt, die sich bereits während der Vertragslaufzeit bezahlt machen.

Schwierig ist derzeit die rechtliche Situation des Contracting. Die noch neue und meist unbekannte Methode trifft bislang auf Skepsis. Zudem dürfen Vermieter ohne Zustimmung der Mieter keinen Contracting-Vertrag eingehen, denn in der Regel wird ein Teil der Kosten auf den Mieter umgelegt. Nur dann, wenn das Contracting eine akzeptable Methode der Einsparung darstellt und den Vermieter und den Mieter langfristig entlasten, kann der Vermieter seinen Anspruch durchsetzen. Schafft das Contracting dagegen keine Erleichterung, muss der Mieter sich nicht an den Kosten beteiligen sondern zahlt weiterhin nur seine regulären Heizkosten.

jetzt kommentieren? 22. Februar 2009

Wohnen im Alter - die Ansprüche steigen

Die Deutschen dürfen sich auf ein immer längeres Leben freuen - das hat auch Auswirkungen auf den Immobilienmarkt. Die Mehrzahl wünscht sich, möglichst bis zu ihrem Lebensende im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung bleiben zu können. Schon heute sind fast vierzig Prozent aller Haushaltsvorstände sechzig Jahre und älter.Ein so hoher Anteil älterer Bürger ist nicht nur in Deutschland ein noch nie da gewesene Situation. Ein großer Teil der vorhandenen Wohnungen sind für die Bedürfnisse von Senioren nicht optimal. Wie die Situation auf dem Wohnungsmarkt für ältere Mitmenschen genau aussieht, wurde gerade in einer groß angelegten Untersuchung ermittelt. Fast zweieinhalb Tausend Personen über Sechzig wurden zu ihrer Wohnsituation, ihren Wohnwünschen und ihren Plänen befragt.

Von allen Befragen konnten nur etwa ein Drittel behaupten, ihre jetzige Wohnung entspräche ihren altersgemäßen Bedürfnissen. Interessanterweise sind es gerade neuer Gebäude, denen zum Beispiel ein Lift fehlt, und die auch sonst wenig seniorengerecht geplant sind. Dabei wären solche Ausstattungsmerkmale für die Mehrheit der Befragten besonders wichtig, da sie, wenn überhaupt, aus ihrer eigenen Wohnung keinesfalls ausziehen wollen. Die freiwillige Übersiedlung in ein Seniorenheim ist nur für eine Minderheit eine wünschenswerte Option. Überhaupt ist keine Neigung auszumachen, im Alter nur unter Gleichaltrigen zu leben. Daher sind so genannte Seniorenwohnanlagen für die meisten nicht besonders attraktiv. Überwiegend bevorzugen auch ältere Menschen eine gesunde Mischung aller Altersgruppen in ihrer Nachbarschaft.

Die Immobilienbranche wird sich also in Zukunft darauf einstellen müssen, altersgerechten Wohnraum bereit zu stellen. Um auch zukünftig den Bedürfnissen immer älter werdender Nachfrager gerecht zu werden, sind die bisherigen Konzepte nicht ausreichend.

jetzt kommentieren? 13. Februar 2009

Bodenbeläge beeinflussen das Raumklima

Wer umzieht oder renoviert möchte oft den Bodenbelag in den Wohnräumen verändern. In erster Linie wird die Entscheidung aus den persönlichen Vorlieben heraus gefällt, doch jeder Belag hat seine eigenen Vor- und Nachteile, die bei der Wahl bedacht werden sollten.Fliesen in Wohnräumen sind leicht sauber zu halten und wirken oft sehr edel. Allerdings senken Fliesen die gefühlte Temperatur um einige Grad herab und sind an sich eher kühl. Im Sommer wird das Raumklima durch diese Eigenschaft positiv beeinflusst, im Winter dagegen wünschen sich die meisten Menschen einen warmen Boden. Deshalb sollten Fliesen nur in Verbindung mit einer geeigneten Fußbodenheizung verlegt werden, die dafür sorgt, dass auch vom Boden Wärme abgestrahlt wird.

Sehr beliebt sind Parkett- und Laminatböden. Diese Holzböden sind zwar ebenfalls leicht zu reinigen, jedoch sind sie recht pflegeintensiv. Da das Holz durch zu viel Feuchtigkeit quillt, sollten Parkett- und Laminatböden nur nebelfeucht gereinigt werden. Optimale Pflege und Glanz verleihen spezielle Reiniger, die die Oberfläche versiegeln und das Holz pflegen. Für die schnelle Reinigung zwischendurch kann auch der Staubsauger oder ein Reinigungstuch genutzt werden, das den Staub anzieht und festhält. Um Kratzer auf den hochwertigen Böden zu vermeiden, sollten in den Räumen keine Straßenschuhe getragen werden. Laminat ist weniger empfindlich als echtes Parkett, ähnelt diesem jedoch sehr stark. Auch preislich ist Laminat die günstigere Alternative. Werden die einzelnen Bretter sachgemäß verlegt, hält ein Holzfußboden viele Jahre lang.

Inzwischen wird der alte Teppichboden nur noch recht selten nachgefragt. Dies liegt vor allem an seinem schlechten Ruf, denn Teppichböden wird nachgesagt, dass sie Staub und Dreck festhalten und nicht mehr loslassen. Sicherlich bedarf auch ein Teppich einer regelmäßigen Reinigung, um in einem guten Zustand zu bleiben. Staubsauger mit hoher Leistung entfernen den oberflächlichen Dreck in ausreichendem Maß, zusätzlich sollte der Teppichboden zumindest einmal im Jahr mit einem Schaumreiniger gereinigt werden. Die Geräte können in vielen Verbrauchermärkten zu einer geringen Gebühr geliehen werden. Vor allem für Stauballergiker ist ein Teppichboden oftmals die bessere Wahl, da die Staubpartikel festgehalten werden und die Belastung der Luft dadurch geringer ausfällt. Wer als Allergiker lieber auf Fliesen oder Holzböden zurückgreifen möchte, muss täglich reinigen, damit die allergischen Reaktionen nicht Überhand nehmen.

jetzt kommentieren? 09. Februar 2009

Schädlingsbekämpfung im Haus

Spinnen, Ameisen und andere Insekten finden sich in jedem Haus und in jeder Wohnung. Meist halten sie sich im Verborgenen und suchen sich dunkle Flecken im Keller oder auf dem Dachboden. Dort führen sie ein für den Menschen verborgenes Leben und stören nicht weiter. Manchmal jedoch vermehren sich die tierischen Untermieter in großer Zahl und treten auch in den Wohnräumen vermehrt auf. Hier heißt es, schnell zu handeln, solange man der Situation noch mit einfachen Mitteln Herr werden kann.Einige Schädlinge kommen besonders häufig vor. Spinnen trifft man in jeder Wohnung an. Die vielbeinigen Räuber leben allein, in jedem Raum ist demnach nur eine einzige Spinne zu finden. Übertritt ein weiteres Tier die Grenzen, wird es von der bereits vorhandenen Spinne getötet. Gerade im Übergang zur kalten Jahreszeit suchen Spinnen vermehrt Unterschlupf in den beheizten Räumen, hier hilft eine einfache Fliegenklatsche oder ein Tuch. Probleme treten erst dann auf, wenn eine Spinne in der Wohnung nistet und sich der Nachwuchs ausbreitet. In diesem Fall muss das Nest gefunden und sorgfältig entfernt werden. Wer sich das nicht zutraut, sollte sich an einen Kammerjäger wenden.

Die meisten Insekten können jedoch ohne Kammerjäger aus den Wohnräumen verbannt werden. In den Geschäften gibt es eine Vielzahl an Insektiziden und Ködern, die für den Menschen nicht schädlich sind und gut wirken.

Ameisen werden oft mit Pflanzen eingeschleppt. Sie verbergen sich zumeist in der Erde und kommen hervor, wenn die Pflanze ihren Platz auf der Fensterbank erhalten hat. Gegen Ameisen helfen Köderdosen sehr wirkungsvoll. Diese enthalten einen Lockstoff, der die Ameisen anlockt. Darüber hinaus sollte die Pflanze in jedem Fall umgetopft oder auch weggeworfen werden. Obst und andere offene Lebensmittel sollten während des Befalls nicht in den Räumen stehen.

Auch gegen Motten wirken Köderdosen. Diese kleinen Tiere breiten sich recht schnell aus, vor allem die Kleidermotte ist in vielen Wohnungen daheim. Da sie selten gehäuft auftreten, können sie auch innerhalb weniger Tage bekämpft werden. Zusätzlich zu den Köderdosen helfen auch Mottenkugeln in den Schränken. Vor allem Kleidungsstücke, die auf Dachböden oder in Kellern gelagert werden, sollten entsprechenden Schutz vor dem Ungeziefer erhalten.

Manche Schädlinge dagegen erfordern den Einsatz von professionellen Schädlingsbekämpfern. Vor allem Schaben können mit frei verkäuflichen Mitteln kaum wirkungsvoll bekämpft werden, da sie sich sehr schnell vermehren und in jeder dunklen Ecke sitzen. Auch Mäuse oder Ratten sollten von einem Kammerjäger vollständig entfernt werden, da diese zudem auch Krankheiten übertragen können.

Sobald ein Wohnraum von einem Schädling befallen wurde, sollte die gesamte Fläche gründlich gereinigt werden. Kinder und eventuelle Haustiere sollten von aufgestellten Fallen und Köderdosen ferngehalten werden, da diese oft giftige Stoffe enthalten. Die Anweisungen des Kammerjägers müssen befolgt werden, damit eine vollständige Bekämpfung gewährleistet ist.

jetzt kommentieren? 31. Januar 2009

Fußbodenheizung

Bei Neubauten ist die Frage der Heizungsanlage einer der zentralen Punkte. Sicherlich nimmt die Entscheidung für eine Technik den größten Teil der Zeit in Anspruch, denn alle haben Vor-, aber auch Nachteile. In der Regel werden Neubauten mit einer Heizungsanlage ausgestattet, die den neuen Umweltschutzauflagen entspricht und ihre Energie aus der Sonneneinstrahlung, der Erdwärme oder auch aus Holzverbrennung bezieht.

Viele Bauherren wägen darüber hinaus jedoch auch die Installation einer Fußbodenheizung ab. Vor einigen Jahren wurde eine Fußbodenheizung nahezu ausschließlich in Badezimmern installiert, um die kalten Böden angenehm zu heizen. Die neuen Heizungsanlagen können in jeden Wohnraum integriert werden und die herkömmliche Zentralheizung oftmals nahezu ersetzen. Eine Fußbodenheizung schafft in Wohnräumen ein ganz besonders angenehmes Raumklima und ist ideal, um in den feuchten Herbstwochen eine wohlige Wärme zu schaffen. Vor allem in Wohnungen, deren Boden mit Fliesen oder Parkett ausgelegt ist, lohnt die Anschaffung einer Fußbodenheizung, denn sie ermöglicht einen angenehmen Aufenthalt in dem Raum, ohne kalte Füße zu bekommen.

Wer sich für eine Fußbodenheizung entscheidet, sollte darauf achten, dass deren Steuerung nicht an die der Zentralheizung gekoppelt ist. Andernfalls müsste die gesamte Heizung angestellt werden, sobald die Fußbodenheizung zu Beginn der kalten Jahreszeit genutzt wird, um für eine leichte Wärme zu sorgen. Auch eine separate Nutzung der Fußbodenheizung in den Bädern wäre dann nicht möglich.

Das Verlegen der Heizstäbe unter dem Bodenbelag sollte Fachleuten überlassen werden, auch dann, wenn der Bauherr die Verlegearbeiten von Parkett oder Fliesen selber übernehmen möchte. Eine fehlerhafte Installation kann zu Schäden an der Wohnung führen, die nur dann versichert sind, wenn die Heizung fachgerecht eingebaut wurde.

Auch nachträglich lässt sich eine Fußbodenheizung ohne Schwierigkeiten einbauen. Dafür muss jedoch der Bodenbelag des Raums komplett entfernt und anschließend neu verlegt werden. Bei der Neugestaltung sollte darauf geachtet werden, dass die verwendeten Materialien für die Kombination mit einer Fußbodenheizung ausgelegt sind.

jetzt kommentieren? 25. Januar 2009

Vorsorge für den Winter

Dass die kalte Jahreszeit begonnen hat, wird vielen erst bewusst, wenn der erste Schnee fällt. Nicht nur die Bereifung des Autos wird oftmals erst dann gewechselt, wenn der Winter bereits eingebrochen ist, auch die nötigen Vorbereitungen an Haus und Garten werden nicht selten zu spät in Angriff genommen. Zwar muss eine bewohnte Immobilie während der kalten Monate nicht aufwendig gepflegt werden, dennoch sollten einige Dinge überprüft werden um Schäden vorzubeugen.Wichtigster Bestandteil der Vorbereitung auf den Winter ist eine Kontrolle der Heizung. Einmal im Jahr sollte ein Fachmann kommen, um die gesamte Anlage zu überprüfen und gegebenenfalls neu einzustellen. Vor der Heizperiode sollten zudem die Heizkörper entlüftet werden. Das jedoch können Eigentümer und Mieter selber durchführen.

Außerdem sollten die Dichtungen der Fenster und Türen genau überprüft werden, um unnötigen Energieverlust zu vermeiden. Das Auswechseln der Dichtungen kann selber vorgenommen werden, die benötigten Materialien sind im Baumarkt erhältlich. Oftmals reicht auch eine Fußmatte oder ein Zugluftstopper, um den ungewünschten Luftaustausch an Türen zu unterbinden.

Ebenfalls auf der Liste stehen sollte ein Blick auf das Dach. Kleinere Schäden können durch die vermehrte Feuchtigkeit im Winter und plötzlichen Frost zu ernsten Problemen werden. Die Reparaturen sollten grundsätzlich frühzeitig und von einem Fachmann durchgeführt werden, denn die Wetterbedingungen im Winter lassen die Instandsetzung oft nicht zu.

Auch Regenrinnen und Fallrohre sollten überprüft werden. In ihnen setzen sich über die Monate Blätter und andere Schmutzpartikel ab, durch die Verstopfungen auftreten können. Kann das Regenwasser nicht abfließen, können unschöne Spuren an der Hauswand auftreten, die nur durch einen erneuten Anstrich zu entfernen sind. Auch diese Arbeit kann der Besitzer selber durchführen und braucht keinen Fachmann hinzuzuziehen.

Der Außenbereich, also Garten und Auffahrt, benötigen meist wenig Aufmerksamkeit. Wer in einer Regentonne Gießwasser sammelt, sollte dies je nach Standort der Tonne ausgießen. Friert das Wasser ein, könnte das Material der Regentonne Schaden nehmen. Ein gegebenenfalls vorhandener Teich sollte frostfest abgedeckt werden um Tiere und Pflanzen zu schützen.

Der Wintercheck ist ein wichtiger Bestandteil der Pflege eines Objekts. Im Idealfall sollte im Herbst ein Tag festgelegt werden, an dem die Begehung der Immobilie durchgeführt wird. So kann Schäden wirksam vorgebeugt werden.

jetzt kommentieren? 19. Januar 2009

Kündigung aus Eigenbedarf

Das deutsche Mietrecht schützt den Mieter. Vor allem im Bereich der Kündigung muss der Vermieter einen triftigen Grund vorweisen, um dem Mieter die weitere Inanspruchnahme seiner Immobilie zu untersagen. Einer dieser Gründe ist die Ankündigung des Eigenbedarfs an dem Objekt.Dabei jedoch ist eine Kündigung aus Eigenbedarf nicht ganz einfach. Zum einen muss aus der Kündigung deutlich und glaubwürdig belegt werden, weshalb der Vermieter seine Wohnung oder sein Haus selber nutzen möchte. Die schlichte Aussage, dass Eigenbedarf besteht, reicht nicht aus. Stichhaltige Gründe sind vor allem finanzieller Natur. Wurde dem Vermieter beispielsweise das Arbeitsverhältnis gekündigt, bringt ein Umzug in das Eigenheim deutliche Vorteile mit sich: zum einen natürlich die Einsparung, zum anderen wird selbst genutztes Wohneigentum auch nicht gepfändet. Auch eine Trennung vom Ehepartner ist ein triftiger Grund. Des Weiteren werden auch die Schließung einer eheähnlichen Gemeinschaft, die Erwartung eines Kindes und der Wohnungswechsel aus beruflichen Gründen für den Eigenbedarf anerkannt.

Auch bei der Kündigung aus Eigenbedarf müssen die gesetzlichen Kündigungsfristen eingehalten werden.

Geht der Grund, weshalb der Vermieter die Immobilie für den Eigenbedarf beansprucht, nicht aus dem Kündigungsschreiben hervor, kann der Mieter zunächst Widerspruch einlegen. Der Mieter darf auch grundsätzlich kontrollieren, ob der Eigenbedarf nicht nur vorgetäuscht wurde. Wird die Wohnung nach dem Auszug des Mieters nicht vom Vermieter selber oder von engen Angehörigen genutzt, kann der Mieter dies zur Anzeige bringen. Wird dem Vermieter die fälschliche Angabe nachgewiesen, muss dieser mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen. In der Regel lohnt sich die Anzeige für den ehemaligen Mieter jedoch nicht, denn ein späterer Rückeinzug wird sicherlich zu Schwierigkeiten mit dem Vermieter führen. Dagegen schützt eine Anzeige die neuen Mieter vor der Kündigung aus vorgeschobenen Gründen.

Fällt der Eigenbedarf weg, bevor die Kündigungsfrist abgelaufen ist, muss der Vermieter seinen Mietern eine Weiterführung des Vertrags anbieten. Die Suche nach neuen Mietern darf erst erfolgen, wenn die aktuellen Mieter diese Weiterführung ablehnen.

jetzt kommentieren? 13. Januar 2009

Immobilien steuerlich fit machen

Das nächste Jahr bringt auch für Immobilieneigentümer viele Neuerung in steuerlicher Hinsicht. Was noch alles im Zuge der Wirtschaftskrise auf uns zu kommt ist ohnehin kaum absehbar. Daher sollte man die letzten Tage des Jahre dazu verwenden, sich steuerlich optimal auf das nächste Jahr vorzubereiten.Manches wird für Immobilieneigentümer auch einfacher werden. Wer zum Beispiel an Verwandte vermietet und daher eine vergünstigten Mietzins verlangt, kann sich in Zukunft auf geringeren Widerstand des Fiskus freuen. Bisher musste man bei solchen Verträgen mindestens dreiviertel der ortsüblichen Vergleichsmiete fordern, wenn man Kosten von der Steuer absetzen wollte. Dabei war stets strittig, welcher Wert des Mietspiegels bei der Ermittlung der Mindestmiete zu Grunde gelegt werden sollte. Der Mietspiegel enthält in fast allen Fällen eine Spanne. Jetzt ist geklärt, dass der niedrigere Wert verwendet werden darf. Dies ist einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes zu verdanken.

Damit man aber nicht ständig die Miete an den aktuellen Mietspiegel anpassen muss, sollte man den unteren Wert nicht ausreizen, sondern einen Puffer einplanen.

Wer seine Eigenheim auch beruflich nutzt, sei es, weil er dort ein Büro eingerichtet hat oder andere Räumlichkeiten dem eigenen Unternehmen zur Verfügung stellt, muss, sofern er diese Nutzung wieder aufgibt, den Anteil seiner stillen Reserven, die anteilig auf diese Räumlichkeiten fallen, versteuern. Auch hier hat der Bundesfinanzhof zugunsten der Steuerzahler entschieden, dass von diesem Anteil nur fünfzig Prozent zu versteuern sind, wenn das Eigenheim einem Ehepaar zu gleichen Teilen gehört.

Manchmal ist es nicht zu vermeiden, dass ein Gebäude abgerissen werden muss, weil es sich nicht wirtschaftlich instand setzen lässt. Die Kosten dafür kann man von der Steuer absetzen. Baut man anschließend auf diesem Grundstück ein Eigenheim, kann man den Steuervorteil trotzdem nutzen, auch wenn die bisherige Immobilie vermietet war. Einzige Einschränkung: man muss das abgerissene Gebäuden wenigstens drei Jahre besessen haben, sonst spielt das Finanzamt nicht mit. Es geht dann davon aus, dass der Abriss schon beim Kauf geplant war.

jetzt kommentieren? 11. Januar 2009

In Abu Dhabi wird der Umweltschutz umgesetzt


Der Schutz der Umwelt ist derzeit eines der brisantesten Themen. Alle Industrieländer haben sich eine deutliche Verringerung von Treibhausemissionen verpflichtet. Bislang ist die Umsetzung nur vereinzelt zu erkennen, lediglich in der Autoindustrie wird verstärkt an umweltfreundlichen Lösungen gearbeitet.

In dem Arabischen Emirat Abu Dhabi dagegen wurde in diesem Jahr ein Pilotprojekt gestartet, das seinesgleichen sucht. Auf sechs Quadratkilometern soll die umweltfreundlichste Stadt der Welt entstehen: Masdar-City. Autos sind auf den Straßen der Stadt verboten, ihren Wagen müssen die Besitzer vor den Stadtmauern abstellen. Stattdessen wird ein umfangreiches Netz öffentlicher Verkehrsmittel eingerichtet. Betrieben werden diese mit dem Strom, der aus dem eigens für die Stadt errichteten Solarkraftwerk bezogen wird. Nahezu die gesamte Stromversorgung soll über dieses Kraftwerk gesichert werden. Für den Betrieb der Klimaanlagen wird die Kühle tief liegender Erdschichten genutzt. Statt 550 Megawatt, die Städte vergleichbarer Größe benötigen, wird Masdar-City nur 160 Megawatt verbrauchen. Auch hinsichtlich des Wasserkonsums sind deutliche Einsparungen geplant. Ziel ist, den Verbrauch auf die Hälfte zu reduzieren, was sich wiederum auch auf die Energie auswirkt, denn in den Arabischen Emiraten wird das Leitungswasser in aufwendigen Entsalzungsanlagen verbrauchsfertig aufbereitet.

Auch an der Müllentsorgung wird derzeit gearbeitet. Im Zuge der „grünen“ Stadt will Abu Dhabi als erstes Emirat nun recyclingfähige Verpackungen einführen.

 

Strategisch geplant wird zudem die Lage der Straßen, die tagsüber großteils schattig sein sollen. Dafür fällt die Straßenbreite deutlich geringer aus als in den Arabischen Emiraten üblich. Auch die Bebauung wird weniger großzügig ausfallen. Niedrige und dicht beieinander stehende Häuser sollen das Straßenbild prägen. Bis zu 20 Grad weniger sollen in Madar-City herrschen.

 

22 Milliarden Dollar wird der Bau Masdar-Citys in etwa kosten. Entworfen wird die zukunftsweisende Stadt von dem Briten Lord Norman Foster, der auch in Deutschland bereits einige Projekte umsetzen konnte. Oberstes Ziel neben der Reduzierung der Umweltbelastung ist die Wahrung aller Annehmlichkeiten. Masdar-City soll zeigen, dass sich Umweltbewusstsein und Komfort nicht ausschließen.

jetzt kommentieren? 03. Januar 2009

Umbauen als Alternative zum Umzug

Das Traumhaus wird in der Regel passend zu der Größe der Familie gekauft. Für jedes Kind steht ein eigenes Zimmer zur Verfügung, außerdem bietet ein großer Garten Platz für Spiele und der Keller genug Stauraum für gesammeltes Spielzeug und Möbelstücke. Sobald die Kinder jedoch das Elternhaus verlassen und selbständig werden, ist das Eigenheim zu groß. Mit zunehmendem Alter fällt es immer schwerer, die Räume sauber zu halten und den Garten zu pflegen. Nach dem Auszug der Kinder suchen viele Paare deshalb ein kleineres Haus, das sie mit Leben füllen können.Alternativ dazu bietet sich häufig auch ein Umbau des vorhandenen Objekts an. Das Obergeschoss kann zu einer Einliegerwohnung umgewandelt werden, die vermietet werden kann. Ja nach Gegebenheiten sind die Aufwendungen dazu gar nicht so groß. Sofern an die Haustür direkt ein Treppenhaus anschließt, ist ein zweiter Eingang nicht einmal zwingend notwendig. Da vor allem neue Immobilien auf beiden Etagen über gut ausgestattete Bäder verfügen, ist auch diesbezüglich kein Umbau notwendig. Lediglich die nötigen Leitungen für die Küche müssen damit verlegt werden. Ob die zukünftige Mietwohnung direkt mit einer Einbauküche ausgestattet wird oder ob dies dem Mieter überlassen bleibt, kann von Fall zu Fall entschieden werden. Viele Mieter besitzen eine eigene Küche und sind froh, wenn sie diese mitnehmen können. Der Fliesenspiegel kann dann passend zur Küche in wenigen Stunden angebracht werden.

Schwierigkeiten bereitet dagegen häufig die Nutzung des Gartens. Dieser liegt meist hinter dem Haus und hat sich über viele Jahre zu einem Rückzugsort entwickelt. Diesen mit den Mietern zu teilen fällt häufig schwer. Je nach Lage und Gestaltung bietet ein Vorgarten den Mietern genug Platz und Abgeschiedenheit, vielleicht verfügt der obere Stock auch über einen Balkon. Eine Wohnung mit diesen Annehmlichkeiten ist leichter zu vermieten, außerdem kann ein höherer Mietpreis veranschlagt werden.

Wer sich für einen Umbau entscheidet, kann den Aufwand eines Umzugs umgehen. Außerdem ist es auf diese Weise nicht nötig, das gewohnte Umfeld zu verlassen. Andererseits ist es nicht einfach, fremde Menschen im eigenen Haus zu akzeptieren, oftmals dauert es einige Zeit, bis sich die Besitzer mit den neuen Verhältnissen arrangieren können. Darüber hinaus fallen einige Behördengänge an, wenn ein Teil des Hauses vermietet wird.

Ob ein Umbau mit anschließender Teilvermietung in Frage kommt, sollte demnach gut überdacht werden.

jetzt kommentieren? 31. Dezember 2008

Gaskunden können 2009 mit Rückzahlungen rechnen

Gaskunden frohlocken- bereits jetzt kündigen verschiedene Gasversorger für 2009 Rückzahlungen in mehrstelliger Millionenhöhe an die Verbraucher an. Grundlage für die Entschädigungen ist eine Überprüfung des Kartellamts, das es sich derzeit zur Aufgabe macht, die Höhe der Gaspreise des laufenden Jahres zu überprüfen. Basierend auf einer Änderung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung darf das Kartellamt nun vermehrt Einblick in die Preisstruktur der Gasanbieter nehmen. Noch bis vor wenigen Monaten mussten die Verbraucher zu hohe Preise selber belegen- ein aussichtsloses Unterfangen. Mit der Einführung des neuen Paragrafen wird nun der Verbraucherschutz groß geschrieben.Das Kartellamt bemüht sich, das Missbrauchsverfahren bis zum Jahreswechsel abzuschließen. Obwohl noch nicht alle Zahlen abschließend überprüft werden konnten, willigten fast 30 Anbieter bereits in Rückzahlungen ein. Zu den einsichtigen Unternehmen gehören mehrere regionale Versorger von E.on, außerdem die Stadtwerke Düsseldorf und die RheinEnergie AG Köln. Die Rückzahlungen werden den Gaskunden mit der nächsten Gasrechnung gutgeschrieben, in Einzelfällen wollen Versorger stattdessen auf eine geplante Preiserhöhung verzichten. Rund 50 Euro sollen die Kunden auf diesem Weg erstattet bekommen, vereinzelt kann die Rückzahlung auch deutlich höher ausfallen. Die RWE handelte mit dem Kartellamt eine Sonderregelung aus: gegen eine deutliche Senkung der Gaspreise wird das Verfahren gegen die vier Tochterfirmen eingestellt. Darüber hinaus verzichten die betroffenen Gasanbieter auf die Weitergabe von gestiegenen Bezugskosten, die sonst auf die Verbraucher umgelegt wurden.

Betroffen sind im gesamten Bundesgebiet 3,5 Millionen Kunden. Sobald neue Verdachtsfälle vorliegen, wird das Kartellamt neue Untersuchungen einleiten. Die Gasversorger unterliegen demnach einer verstärkten Kontrolle.

Dennoch werden teils große Preisschwankungen nicht ausbleiben. Derzeit sind die Gaspreise sehr hoch. Dies ist eine direkte, wenngleich verzögerte Folge der hohen Ölpreise der Sommermonate. Gas- und Ölpreis sind aneinander gekoppelt, jedoch folgt die Angleichung des Gaspreises etwa ein halbes Jahr später. Etwa im März können Gaskunden demnach mit einer deutlichen Senkung der Kosten rechnen.

jetzt kommentieren? 29. Dezember 2008

Bauen mit Riester - aber nichts übereilen

Der Verbraucherschutz attestiert den neuen Riester - Krediten, dass sie sich für Bauherren durchaus eignen. Allerdings waren sie vor übereilten Entscheidungen.Die Möglichkeit, künftig die Riester - Förderung auch für den Bau eines Eigenheims einsetzen zu können, nährt die Hoffnung, dass bald wieder mehr Familien den Schritt wagen und zum Bauherren werden. Jedoch sind auf dem Markt inzwischen ein Vielzahl von Angeboten, die die Riester - Förderung auf unterschiedliche Weise für einen Immobilienkredit einsetzen. Welcher Vertrag der richtige für die individuellen Bedürfnisse ist, kann der Laie nicht ohne weiteres ausmachen. Bevor man deshalb eine übereilte Entscheidung trifft, sollte man sich gründlich über die Wohn - Riester  - Förderung informieren und nicht kurz vor Jahresende einen beliebigen Vertrag unterzeichnen.

Gefördert wird mit Riester sowohl die klassische Altersvorsorge wie Sparpläne und auch Rentenversicherungsverträge, seit neustem aber auch Immobilienkredite und Bausparverträge, sofern sie ein entsprechendes Zertifikat vorweisen können. So erhält man neben den aus der Grundförderung bestehenden staatlichen Zahlungen auch steuerliche Vergünstigungen. Das jedoch nur dann, wenn man sein Eigenheim frühestens im letzten Jahr erworben oder bezogen hat.

Bis jetzt sind es nicht allzu viele Banken, die zertifizierte Immobilienkredite mit Riester - Förderung anbieten. Bei diesem Finanzierungsinstrument werden die üblichen Förderungen direkt zur Tilgung des Darlehens verwandt. Das ist finanziell ein gutes Geschäft, da man so erhebliche Zinsen einspart und den Kredit so insgesamt schneller tilgen kann.

Riester - Bausparverträge sind schon in größerer Auswahl im Angebot. Der Unterschied zu einem normalen Bausparvertrag besteht darin, dass man die Abschlussgebühr nicht im ersten Jahr zahlt, sondern sie wird auf fünf Jahre aufgeteilt. Bei den Rieser - Bausparverträgen werden bereits die Sparleistungen gefördert und auch die Tilgung, wenn man den Bausparkredit für ein selbst genutztes Eigenheim verwendet.

Wer bereits einen Riester - Vertrag hat, zum Beispiel einen Fondsparplan, kann dieses Kapital ebenfalls zum Bauen verwenden. Das gesparte Geld kann inklusive der Förderung als Eigenkapital eingesetzt werden. So fällt der Immobilienkredit geringer aus und man spart Zinszahlungen.

jetzt kommentieren? 26. Dezember 2008

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